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Apfel-Karamell-Schnecken

Apfel-Karamell-Schnecken
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Apfel-Karamell-Schnecken

Bei mir wurde pünktlich zum September der Herbst eingeläutet. Während wir in den letzten Jahren immer einen goldenen September hatten, ist es leider bis jetzt noch nicht so richtig goldig gewesen. Doch es ist ja gerade erst der Anfang. Vielleicht gibt sich das nochmal?

Im Herbst gibt es bei mir Schnecken in allen verschiedenen Formen und Geschmacksrichtungen. Ich finde, das gehört einfach zum Herbst dazu. Deshalb habe ich auch heute wieder ein leckeres Rezept mitgebracht. Dieses Mal wurden es Apfel-Karamell-Schnecken und ich muss sagen, dass sie neben meinen Zimtschnecken mit Frischkäse-Frosting meine Favoriten geworden sind. Soo lecker und für den Herbst einfach perfekt!

Hier gehts zum Rezept:

Apfel-Karamell-Schnecken

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Apfel-Karamell-Schnecken

Zutaten

  • 1 Packung Blätterteig (Rolle)
  • 100g Karamellsoße
  • 1 grüner Apfel
  • Krokant

Anleitung

1

Rolle den Blätterteig aus. Ihr habt natürlich auch die Möglichkeit, den Blätterteig selbst zu machen. Dann müsste dies zuerst geschehen und danach der Teig ausgerollt werden.

2

Bestreicht die Rolle mit der Karamellsoße.

3

Wasche einen Apfel, entferne das Gehäuse und schneide ihn in Würfel.

4

Verteile die Apfelstücke gleichmäßig auf dem Teig und streue etwas Krokant über die Fläche.

5

Rolle den Teig an der kurzen Seite zusammen und schneide anschließend den Teig in gleich große Scheiben. 4cm Dicke sollte es mindestens sein.

6

Lege die Schnecken auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Achte darauf, dass genau Abstand zwischen den Zimtschnecken ist, damit sie später nicht zusammenbacken.

7

Stelle das Backblech in den vorgeheizten Backofen und backe die Schnecken für 15 Minuten bei 180°C, außer etwas anderes ist auf der Verpackung des Blätterteigs angegeben.

8

Verteile nochmal etwas von der Karamellsoße auf den Schnecken und dekoriere sie zusätzlich mit etwas Krokant.

9

Serviere sie warm. Fertig!

Apfel-Karamell-Schnecken
Zutaten:
1 Packung Blätterteig (Rolle)
100g Karamellsoße
1 grüner Apfel
KorkantZubereitungRolle den Blätterteig aus. Ihr habt natürlich auch die Möglichkeit, den Blätterteig selbst zu machen. Dann müsste dies zuerst geschehen und danach der Teig ausgerollt werden.

Bestreicht die Rolle mit der Karamellsoße.

Wasche einen Apfel, entferne das Gehäuse und schneide ihn in Würfel.

Verteile die Apfelstücken gleichmäßig auf dem Teig und streue etwas Krokant über die Fläche.

Rolle den Teig an der kurzen Seite zusammen und schneide anschließend den Teig in gleich große Scheiben. 4cm Dicke sollte es mindestens sein.

Lege die Schnecken auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Achte darauf, dass genau Abstand zwischen den Zimtschnecken ist, damit sie später nicht zusammenbacken.

Stelle das Backblech in den vorgeheizten Backofen und backe die Schnecken für 15 Minuten bei 180°C, außer etwas anderes ist auf der Verpackung des Blätterteigs angegeben.

Verteile nochmal etwas von der Karamellsoße auf den Schnecken und dekoriere sie zusätzlich mit etwas Krokant.

Serviere sie warm. Fertig!

Apfel-Karamell-Schnecken

Wissenswertes über Blätterteig

Doch bevor ihr zum Supermarkt geht, um fertigen Blätterteig zu kaufen, weil euch das Wasser im Munde zusammengelaufen ist., habe ich einen anderen Vorschlag für euch. Macht den Blätterteig einfach selber. Wie das geht? Ganz einfach, wenn ihr mein Rezept nachmacht.

Doch bevor ich euch das Blätterteigrezept verrate, will ich euch noch etwas Wissenswertes über den Blätterteig erzählen. Wo erfunden wurde, dazu gibt es mehrere Aussagen.

Einige glauben, der Blätterteig stammt aus dem Mittelmeerraum, wo er in der Region des Osmanischen Reiches erstmals gebacken wurde. Die Kreuzritter sollen ihn dann im Mittelalter nach Europa gebracht haben.

Belegt ist aber, dass der Blätterteig, der auch Feuilletage genannt wird, Mitte des 17. Jahrhunderts in Rezepten Erwähnung fand. Wo? Ursprünglich in Österreich, aber in Frankreich begann er seinen „Siegeszug“, denn der Blätterteig ist mit dem Croissant verwandt. Der erste Blätterteig entstand in der Süßwarenherstellung der französischen Firma von François Pierre de la Varenne. Seitdem ist er ein Grundelement der französischen Pâtisserie. Für einfache Bürger waren Croissant damals allerdings unerreichbar, denn Mehl, Salz und Zucker waren viel zu teuer und deshalb dem Adel und der oberen Mittelschickt vorbehalten. Da man für den Blätterteig aber nur Mehl, Salz und Wasser benötigt, konnten sich ärmere Menschen von Zeit zu Zeit Blätterteig zubereiten. Allerdings wurde Blätterteig in Laufe der Jahrhunderte in vielen Ländern zubereitet und er weist heute einige Unterschiede auf.

Unterschiedliche Arten von Blätterteig

Deutscher Blätterteig: In dem in unseren Breiten zubereiteten Blätterteigen liegen die Fettschichten innerhalb des Teiges.

Französischer Blätterteig: Dieser Teig wird von den Fettschichten umschlossen und da es sich um eine komplizierte Art der Herstellung handelt, wird diese Rezept auch in Frankreich seltener verwendet.

Holländischer Blätterteig: Die in den Niederlanden gängige Variante wird auch Blitzblätterteig genannt. Hier wird das Fett kühl und in Würfeln in den Teig eingearbeitet. Eine weitere Eigenheit ist, dass der Teig ohne Ruhepausen verarbeitet wird.

Fländrischer Blätterteig: Hier werden Abschnitte anderer Blätterteigarten zusammengeführt und zu Blätterteigböden verarbeitet.

Wie wird Blätterteig hergestellt?

Für einen Blätterteig braucht man Mehl, Salz und Wasser – und einige geben ein paar Tropfen Essig zu. Das hat den Effekt, dass die Kleberstruktur des Teigs geschwächt wird und das bewirkt, dass der Teig besser auszurollen ist.

Zutaten:

  • 300 g Mehl
  • 30 g Butter
  • 6 g Salz
  • 150 ml Wasser
  • 200 g weiche Butter
  • 40 g Mehr zum Ausrollen

Zubereitung:

Wasser Mehl und Salz und 30 g Butter in einer Schüssel mit dem Knethaken des Handrührgeräts zu einem festen Teig verkneten. Falls der Teig zu trocken wird, vorsichtig noch etwas Wasser dazugeben.

Den Teig eine Stunde ruhen lassen und dann zu einem Rechteck ausrollen. Danach eine Schicht Butter, die mit ein wenig Mehl verknetet wird – die sogenannte Ziehbutter –aufgebracht wird. Dann den Teig dreifach falten – ähnlich wie bei einem Brief, so dass der Teig aus drei Schichten besteht. Man nennt es „einfachen Tour“. Dieser Vorgang kann mehrfach wiederholt werden, um mehrere Schichten zu erstellen. Zwischen den Touren muss der Teig immer wieder kühl ruhen, damit die Ziehbutter oder Ziehmargarine nicht ausläuft und damit die Teigschichten beim Backen nicht mehr aufgehen.

Der Vorgang des Faltens, Ausrollens und wieder Faltens, wird in einigen französischen Patisserien so oft wiederholt, dass bis zu 720 Teigschichten entstehen. Natürlich sind solche „Meister-Blätterteige“ dann auch besonders teuer, wenn sie in die Schauvitrinen kommen.

Tipp:Der Backofen darf zwischendurch nicht geöffnet werden, sonst fallen die Schichten zusammen.

Blätterteiggebäck-Varianten herzhaft und süß

Da Blätterteig sehr geschmacksneutral ist, kann er für süße und für herzhafte Köstlichkeiten verarbeitet werden. Apfelstrudel, Nusstaschen, Schoko-Zimt- oder Mandelgebäck sind wohl die gängigsten Varianten. Blätterteig ist aber auch als Boden für Kuchen oder Tartes. Sehr beliebt sind Tartes mit Aprikosen, Pflaumen oder Birnen oder die herzhafte Variante mit Zucchini, Aubergine oder Tomatenbelag. Auf Kindergeburtstagen sind Würstchen im Schlafrock der Renner und gedrehte Blätterteig-Käsestangen sind auf jeder Geburtstagparty sofort „vergriffen“.

Die sogenannten Vol-au-vent – hohe, runde Blätterteigtöpfchen – werden gern mit Chutney oder Ragout gefüllt und Fleurons, ein halbmondförmiges Gebäck, wird in vielen Restaurant auch zu Suppen serviert.

Besonders gern kommt Blätterteig in einigen süddeutschen Regionen bei Fleischgerichten zum Einsatz. Zum Beispiel wird Schweinefilet im Blätterteig gebacken oder und Filet Wellington serviert.

Ich wisst nicht, was Filet Wellington ist? Ich schon. Es ist feinstes Rinderfilet, das mit einem mit einem Püree aus Pilzen bestrichen und in in Blätterteig eingebacken wird. Das edle Gericht verdankt seinen dem 1. Duke of Wellington, der unter Napoleon diente und wegen seiner Verdienste in der Schlacht bei Waterloo von Napoleon, zum Herzog ernannt wurde. Arthur Wellesley, 1. Duke of Wellington, soll das in Blätterteig eingebackene Fleisch im Baskenland kennengelernt haben und war davon so begeistert, dass er dem Gericht seinen Namen gab. Es gibt aber noch eine weitere Legende: Charles Senne, ein Schweizer Koch, soll das Gericht 1930 zur Internationalen Kochkunstausstellung in Zürich erstmals vorgestellt haben. Allerdings waren Rezepte, Filets in Teig einzubacken, damals in Frankreich schon länger Zeit üblich – sie hießen Filet en Croute und der Teig sollte dafür sorgen, dass das Filet nicht austrocknet, sondern saftig bleibt. Wie auch immer. Bis in die 1960er Jahre war Filet Wellington im deutschsprachigen Raum sehr beliebt – besonders in der Schweiz gehörte es auf die Speisekarte von exklusiven Restaurants. Heute wird es allerdings kaum noch serviert, denn es ist kalorienreich und die meisten Restaurants orientieren sich an einer leichten Küche, weil die von den meisten Gästen bevorzugt wird.

Karamellsoße einfach selber machen

Bevor ihr jetzt wirklich loslegen könnt, noch ein kleiner Tipp zur Karamellsoße. Die könnt ihr ebenfalls selber machen und ihr braucht dafür nur wenige Zutaten und nicht mehr als 20 Minuten Zeit.

Zutaten:

  • 200 g Zucker
  • 85gButter
  • 120 g Sahne
  • 1 Prise Salz

Anleitung:

  1. Zucker in einem Topf auf mittlerer Hitze langsam schmelzen und nur ab und zu mit einem Schneebesen umrühren.
  2. Wenn alle Klümpchen verschwunden sind, den Topf schwenken, bis der Zucker goldbraun geworden ist. Nicht zu lange schwenken, damit die Soße nicht bitter wird!
  3. Butter hinzufügen und möglichst zügig unterrühren, bis eine gleichmäßige Flüssigkeit entstanden ist.
  4. Topf vom Herd nehmen die Sahne langsam unterrühren.
  5. Etwa 15 Minuten abkühlen lassen – fertig! Die Soße kann im Kühlschrank etwa zwei Wochen aufbewahrt werden.

Der Begriff Karamell ist übrigens vom französischen „caramel“ abgeleitet und der wurde vom spanischen bzw. portugiesischem „caramelo“ übernommen, was Zuckerrohr bzw. gebrannter Zucker bedeutet. Besonders berühmt für Karamell ist die Bretagne. Die Salzkaramellbonbons des Chocolatiers Henri Leroux wurden schon vor 100 Jahren zu den besten Bonbon Frankreichs gekürt und auch die gesalzene Karamellbutter darf auf keinem Frühstückstisch in der Bretagne fehlen. Eine weitere bretonische Köstlichkeit: Zu dem aus Salzbutter hergestellten bretonischen Karamell kann zarte Schokolade und fruchtige Mandarinen gegeben werden. Dann wird das Ganze mit einem Mantel aus weißer Schokolade umhüllt und diese Karamellpraline erinnert an Bertie Botts Bohnen, die in den Büchern von Harry Potter erwähnt werden.

Apfel-Karamell-Schnecken

Ich habe jetzt so viel über Blätterteig und Karamellsoße geschrieben, dass ich wirklich langsam zum Ausgangspunkt zurückkommen sollte – den Apfel-Karamell-Schnecken. Ich wünsche euch viel Erfolg beim Backen und hoffe sehr, das sie euch gelingen.

Könnt ihr gar nicht genug von Schnecken bekommen? Dann probiert doch mal meine Puddingschnecken mit Kirschen und Erdbeeren, meine Apfel-Zimtschnecken, Zimtschnecken (ohne Hefe) oder meine Apfel-Pudding-Schnecken mit Frosting.

Bis dann. Eure Laura

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