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11 kreative und einfache Grill-Rezepte

11 kreative und einfache Grill-Rezepte
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11 kreative und einfache Grill-Rezepte

Es ist Grillsaison und bekanntlich lieben es die Deutschen zu grillen. Jeden Tag sehe ich in den Einkaufswagen eingelegtes Fleisch, bereit, um auf den Grill gelegt zu werden. Ich persönlich mag dieses Essen nicht so und habe mich schon immer nach Grill-Alternativen umgesehen.

Mit den Jahren kamen da ein paar Rezepte zusammen, weshalb ich euch heute meine liebsten Grillrezepte vorstelle!

Viel Spaß beim Stöbern und Nachmachen:

1. Lachs-Ananas-Spieße

 

Lachs-Ananas-Spieße
Wieso muss es immer nur Fleisch auf dem Grill sein? Meine Lachs-Ananas-Spieße sind der Beweis, dass auch Fisch und Obst gegrillt sehr gut schmecken!

Wissenswertes über Ananas

Ananas. Die meisten von uns lieben diese tropische Frucht, aber wisst ihr auch, woher sie stammt und warum sie Anans heißt? Der Name wurde der Bezeichnung naná entlehnt und naná bedeutet in der Sprache der Guarini ganz einfach Frucht. Die Guarini-Sprache wird in Parguay, Argentinien, Bolivien und Brasilien von mehr als sieben Millionen Menschen gesprochen. Ananas stammt also ursprünglich aus Südamerika, wird aber heute in allen tropischen Regionen angebaut. Sie schmeckt süß und aromatisch, ist saftig und reich an Vitamin C, an Mineralien und Spurenelemente. Ananas enthält Mangan, Phosphor, Calcium, Kalium, Magnesium, Eisen, Jod und Zink. Die Frucht stärkt durch ihren großen Anteil an Vitamin C aber nicht nur das Immunsystem, Ananas wirkt auch als Gesichtsmaske. Zum Beispiel spendet sie trockener Haut Feuchtigkeit und verbessert Hautfalten. Einfach das Ananas-Fruchtfleisch zwanzig Minuten auf die Gesichtshaut legen, einwirken lassen und Wasser abspülen. Effekt: Abgestorbene Hautzellen lösen sich und die haut speichert Feuchtigkeit. Ananas soll aber auch ein Naturheilmittel sein und gegen Blasenbeschwerden, Nierenentzündungen, Halsschmerzen und Venenerkrankungen wirken und ist hilft bei der bei der Verdauung. Darüber hilft Ananas dabei, die Muskulatur zu entspannen und es hilft gegen, Muskelkrämpfe.

2. Gegrillte Schoko-Banane

 

Gegrillte Schoko-Banane
Schon mal probiert, eine Süßspeise zu grillen? Wenn nicht, solltet ihr es mal mit Schoko-Bananen probieren. So lecker!

Wissenswertes über Bananen

Die Banane ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt und bereits im 15. Jahrhundert kam sie von Südostasien über Afrika nach Europa. Ihr Name ist arabisch und bedeutet Finger.

Es gibt etwa 70 unterschiedliche Bananenarten und sie stammen alle aus dem tropischen bis subtropischen Asien und dem Pazifikraum. Nur eine einzige Art stammt ursprünglich aus Tansania. Besonders bekannt sind die Mehl- und Kochbananen, die in der asiatischen Küche verwendet werden, und die Obstbananen, die wir in unseren Supermärkten kaufen können.

 

Bananen sind perfekte Energielieferanten, denn sie beinhalten neben den drei natürlichen Zuckerarten Saccharose, Glucose und Fruktose auch Stärke, sowie Vitamine A, B und C. Studien belegen, dass zwei Bananen genügen, um Energie für mehrere Stunden zu liefern. Vielleicht zähl die Banane deshalb zum absoluten Lieblingsobst der Deutschen, den statistisch gesehen isst jeder Deutsche etwa 14 kg Bananen im Jahr!

3. Zucchini-Bacon-Mozzarella-Spieße

 

Zucchini-Bacon-Mozzarella-Spieße
Diese Mini-Spieße sind so unverschämt lecker, dass ihr lieber eine große Portion davon macht, damit alle etwas abbekommen!

Wissenswertes über Zucchini

Die Zucchini ist ein Sommerkürbis, der fast einen Meter lang werden kann, der aber bereits unreif geerntet wird, wenn er etwa 15 bis 25 cm Länge erreicht hat. Zucchini ist aber nicht nur ein sehr leckeres und beliebtes Gemüse, es ist auch für den Anbau auf dem Balkon und für Anfänger mit wenig Erfahrung gut geeignet. Zucchini ist zudem ertragreich und eine einzige Pflanze reicht, um den Bedarf von vielen Personen zu decken.

Was ist an Zucchini-Pflanzen so besonders?
Es gibt Zucchini mit weiblichen und männlichen Blüten. Weibliche Blüten haben kürze Stiele, männliche sind langstielig. Die kurze Verdickung unterhalb der weiblichen Blütenblätter nennt man Fruchtknoten – daraus entstehen die Zucchini-Früchte nach der Befruchtung. Es gibt gelbe und grüne längliche Zucchini, aber inzwischen auch runde Züchtungen.

Anbauzeit:
Zucchini kann aufwendig auf der Fensterbank aus Samen gezogen werden, aber es ist einfacher, wenn ihr spätestens im Mai Jungpflanzen kauft und diese auspflanzt.

Pflanzgefäß:
Um Zucchini auf dem Balkon zu züchten, braucht ihr größere Pflanzgefäße, in die mindestens 10 Liter Erde passen – sie können entweder aus Kunststoff, Ton oder Holz sein.

Pflanzerde:
Die Pflanztöpfe sollten ausreichend Erde enthalten, damit die Zucchini daraus ihre Nährstoffe ziehen können.

Pflanzen und wässern:
Habt ihr Zucchini-Pflanzen in die Erde gebracht, müsst ihr dafür sorgen, dass die Erde immer gut durchfeuchtet ist – bitte nicht trocken werden lassen! Wenn ihr die Zucchini gut behandelt, wächst sie in atemberaubendem Tempo und schon bald zeigen sich wundervolle gelbe Blüten. Achtung! In der Blütezeit ist es ganz besonders wichtig, dass die Pflanze niemals trocken wird.

Wichtig nach der Blüte:
Nach erfolgreicher Befruchtung schwellen die Fruchtknoten an und die Blütenblätter welken. Die welken Blütenblätter solltet ihr sofort entfernen, denn bei feuchter Witterung können Pilzerreger auf die Früchte übergreifen und die Ernte verderben.

Standort:
Ist die Zucchini gut angewachsen, stellt sie an einen halbschattigen Standort und wenn sie sich an den Standort gewöhnt hat, könnt ihr der Zucchini beim Wachsen zusehen. Wichtig ist: Ändert den Standort möglichst selten und schiebt die Kübel auch nicht unnötig hin und her. Denn „unter Stress“ wachsen die weiblichen Zucchini langsamer und es bilden sich verstärkt männliche Blüten.

Ernte:
Das beste Aroma haben Zucchini, wenn sie 10 bis 20 Zentimeter lang sind. Dann ist die Schale zart und dünn, bei größeren Früchten wird sie dicker und härter und der Geschmack leidet. Die Ernte von Zucchini ist meist so üppig, dass ihr neben der Familie auch Freunde und Nachbarnmit Zucchini versorgen könnt.

4. Pesto-Blume

 

Pesto-Blume
Immer nur Baguette als Beilage? Diese Pesto-Blume aus Pizzateigt ist eine tolle Alternative!

5. Mini-Burger

 

Mini-Burger
Ein Burger zum Grillen ist super, aber es ist blöd, dass man dann direkt satt ist und nichts anderes essen kann? Dann probiert mal meine Mini-Burger aus!

6. Melonensalat mit Feta und Basilikum

 

Melonensalat mit Feta und Basilikum
Die Beilagen sollten wir auf keinen Fall vergessen! Wie wäre es mal mit etwas ausgefallenem wie meinen Melonensalat mit Feta und Basilikum?

7. Superleckerer Nudelsalat

 

Superleckerer Nudelsalat
Der Klassiker unter den Beilagen ist Nudelsalat. Das Rezept ist aus meiner Kindheit und ich liebes es auch noch heute!

8. Griechischer Tortellini Salat

 

Griechischer Tortellini Salat
Auch Tortellini machen sich hervorragend im Salat! Wie wäre es mit diesem leckeren mit griechischem Flair?

9. Gefüllte Süßkartoffel

 

Wassermelonen-Eistee
Auch Süßkartoffel macht sich super auf dem Grill! Noch mit leckerem Gemüse gefüllt und ihr wollt nichts anderes!

Wissenswertes über die Süßkartoffel

Die Süßkartoffel kam Ende des 15. Jahrhunderts mit den Seefahrern um Christoph Kolumbus erst nach Spanien und später nach ganz Europa. Wissenschaftler sind allerdings nicht einig darüber, ob die Heimat der Süßkartoffel tatsächlich Südamerika ist, denn in vielen anderen tropischen und subtropischen Ländern gehören die Knollen zu den Grundnahrungsmitteln. Da die Süßkartoffel in den vergangenen Jahrzehnten immer beliebter geworden ist, wird sie inzwischen auch in Italien und Portugal angebaut. Der größte Produzent ist aber mit etwa zwei Dritteln der gesamten Weltproduktion China.

Im Unterschied zu den Kartoffeln, die zu den Nachtschattengewächsen gehören, sind Süßkartoffeln Windengewächse und man kann die Blätter der Süßkartoffeln mitessen kann. Im Geschmack ähneln Süßkartoffeln unseren Kartoffeln nur sehr entfernt, denn sie sind, wie der Name schon sagt, süß – entsprechend hoch ist auch ihr Zuckergehalt. Auch wenn die Süßkartoffeln dreimal so viel Zucker wie herkömmliche Kartoffeln enthalten und viel mehr Stärke, steigt der Blutzuckerspiegel nur langsam. Ein weiterer Vorteil: Süßkartoffeln enthalten wenig Fett und viele Mineralstoffe und Vitamine.

Betacarotin in Süßkartoffeln ist so hoch wie in Möhren und weil Betacarotin im Körper in Vitamin A umgewandelt wird, stärt es das Immunsystem.

Vitamin E schützt die Zellen vor vorzeitiger Alterung und was ebenso erfreulich ist, Süßkartoffeln zählen zu den fettarmen Lebensmitteln. Bereits 100 Gramm (eine Süßkartoffel) deckt ein Drittel des Tagesbedarfs an Vitamin E.

Kalium ist in Süßkartoffeln reichlich enthalten. Dieses Mineral regelt den Flüssigkeitshaushalt im Körper und überschüssiges Wasser wird leichter ausgespült.

Tipp: Süßkartoffeln schmecken auch roh sehr lecker – sie sind süß, saftig und knackig und ähneln im Geschmack einer Karotte.

10. Quesadillas grillen

 

Quesadillas grillen
Oder sollen wir lieber nach Lateinamerika? Dann probiert mal die Quesadillas aus!

Wissenswertes über Quesadillas

Quesadillas ist ein typisch mexikanisches Gericht und eigentlich nichts anderes als eine mexikanische Tortilla. Im Original wird sie mit Käse zubereitet und gebacken, man kann sie aber auch frittieren oder grillen. Den Teil für Quesadillas könnt ihr kinderleicht aus 450 g Weizenmehl oder Maismehl, 2 TL Salz, 75 g Butter und 225 ML Wasser leicht herstellen (4 Personen).

Anleitung: Mehl und Salz eine Schüssel sieben, Butter untermischen und langsam das Wasser hinzufügen. Nun den Teig mit den Händen gut durchkneten, bis er nicht mehr klebt. Anschließend kleine Teigportionen flach auf eine bemehlte Unterfläche drücken und mit dem Nudelholz dünn ausrollen. Nun die so entstandenen Fladen in einer Pfanne auf jeder Seite backen.

Füllungen: Für Quesadillas eignen sich je nach Geschmack eigentlich alle Füllungen – Spinat oder Bohnen, Hackfleisch oder Bacon, Tomaten und sämtliche Käsesorten, Hähnchen- oder Schweinefleisch, Paprika, Zucchini, Aubergine, Zwiebeln, Broccoli, Blumenkohl und wer von der letzten Party noch Reste übrighat. Quesadillas eignen sich auch für die Restverwertung perfekt, denn Nahrungsmittel wegwerfen haben sich doch die meisten von uns schon lange abgewöhnt. Und wer noch nicht dabei ist, kann gleich damit beginnen.

11. Pizzablume

 

Pizzablume
Der kleine Bruder von der Pestoblume ist die Pizzablume, nur mit Käse und Tomatensoße statt mit Pesto.


Was grillt ihr im Sommer?
Bis dann. Eure Laura

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