Drinks/ Partygetränk

Granatapfel Cocktail

Granatapfel Cocktail
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Ein leckeres Getränk für die Feiertage: Granatapfel Cocktail

Juhu, der Countdown läuft! Heute und morgen melde ich mich nochmal auf dem Blog und dann verabschiede ich mich erstmal in die Feiertage. Wahrscheinlich werde ich mich zwischen den Jahren nochmal melden, aber wie genau das aussehen wird, weiß ich jetzt auch noch nicht.

Die letzten Wochen und Monate waren wie immer eine anstrengende, aber auch richtig schöne Zeit. Jetzt ist schon fast Weihnachten und die letzten Tage vor dem 24. sind immer am schwierigsten mit Ideenzu füllen. Was kann man dann noch zeigen? Die Geschenke sind schon gekauft, gebastelt oder gekocht. Weihnachtsdeko stellt man dann auch nicht mehr auf und großartig einkaufen will bzw. kann man auch nicht mehr.

Für das 23. Türchen habe ich mir deshalb überlegt, dass ich euch ein Rezept für die Feiertage zeige. In den letzten Tagen konntet ihr bereits Inspiration für das Essen sehen und heute soll es um ein Getränk gehen! Granatapfel Cocktail wird dieses Jahr bei uns serviert. Letztes Jahr habe ich euch bereits meinen Alkoholfreien Apfelpunsch gezeigt, aber dieses Jahr darf es wieder was mit Alkohol sein.

Wenn ihr noch auf der Suche nach einem Rezept für das Feiertags-Getränk seid, dann passt jetzt gut auf!

Granatapfel Cocktail
 


Granatapfel Cocktail

Portionen: 300 ml

Zutaten

  • 1/2 Granatapfel
  • frische Minze
  • 300 ml Prosecco
  • Ein Schuss Granatapfelsaft

Anleitung

1

Aus dem Granatapfel die Kerne entfernen. Das ist etwas knifflig und ihr solltet es in einer Schüssel machen, damit der Saft des Granatapfels nicht überall herumspritzt.

2

Die Minzblätter waschen und zusammen mit dem Prosecco, dem Granatapfelsaft und den Granatapfelkernen in einen Krug füllen. Für 20 Minuten ziehen lassen. Am besten im Kühlschrank.

3

Aus dem Kühlschrank nehmen und in Gläser füllen. Eventuell mit frischer Minze dekorieren. Fertig!

Granatapfel Cocktail

Zutaten für 300 ml:
1/2 Granatapfel
frische Minze
300 ml Prosecco
Ein Schuss Granatapfelsaft
Bügelflaschen*
Geschenkanhänger*

1. Aus dem Granatapfel die Kerne entfernen. Das ist etwas knifflig und ihr solltet es in einer Schüssel machen, damit der Saft des Granatapfels nicht überall herumspritzt.

2. Die Minzblätter waschen und zusammen mit dem Prosecco, dem Granatapfelsaft und den Granatapfelkernen in einen Krug füllen. Für 20 Minuten ziehen lassen. Am besten im Kühlschrank.

3. Aus dem Kühlschrank nehmen und in Gläser füllen. Eventuell mit frischer Minze dekorieren. Fertig!

(Originalrezept)

Granatapfel Cocktail
Das Rezept lässt sich natürlich auch auf jedes andere Ereignis übertragen. Beispielsweise auf Silvester oder einen Geburtstag im Winter. Speichert es euch am besten ab oder „pint“ es auf Pinterest, damit ihr später auf das Rezept wieder zugreifen könnt!

Morgen lesen wir uns dann noch ein letztes Mal vor Weihnachten!

Doch Halt! Bevor ihr in die Küche fegt, um eure Lust am Zubereiten des Granatapfel-Cocktails auszuleben, gibt es wie bei vielen anderen Blogbeiträgen wieder etwas Wissenswertes.

 

Wer hat den Prosecco erfunden?

 

Prosecco ist Schaumwein. In der Region Triest gibt es einen Ort, mit dem Namen Prosecco – und diesem Ortsnamen verdankt der Prosecco seinen Namen –es handelt sich also nicht um eine Rebsorte. Für den Prosecco werden die Trauben in der Region Venetien (italienisch Veneto) angebaut. Ebenso wie der Champagner in Frankreich war auch Schaumwein in Italien keine Erfindung des 20. Jahrhunderts. Genau weiß eigentlich niemand, warum der Prosecco quasi über Nacht berühmt wurde – er war einfach da, der perlende Schaumwein aus Italien. Obwohl es Prosecco inzwischen in alle Supermärkten in einer meist großen A uswahl gibt, ist Prosecco ist nicht gleich Prosecco – weder vom Geschmack, noch vom Preis!

Deshalb gilt beim Kauf: Wenn ein Prosecco besonders günstig ist, lieber noch mal nachlesen, ob es sich tatsächlich um einen Prosecco handelt oder ob es sich nur um einen Frizzante bzw. herkömmlichen Sekt handelt.

 

 

Was ihr über den Granatapfel sicher noch nicht wisst

Zu meinen liebsten Obstsorten gehört der Granatapfel (Punica granatum). Er wächst an einem kleinen Baum, wird allerdings auch als Strauch gezüchtet. Der Granatapfel-Baum wird bis zu fünf Meter hoch (vereinzelt auch höher), erreicht eine Breite von bis zu drei Metern und kann mehrere hundert Jahre alt werden. Die Bäume blühen von März und Juli, es gibt aber Regionen, in denen pro Jahr zwei oder drei Blüten üblich sind. Die meisten Granatäpfel stammen aus Asien, aber auch in den Mittelmehrländern sowie in Spanien, Ägypten, Aserbaidschan und Usbekistan werden Granatäpfel kultiviert – geerntet werden Granatäpfeln von September bis Januar.

 

Woher genau stammt der Granatapfel?

Die genaue Herkunft ist nicht eindeutig geklärt. Wissenschaftler vermuten, dass die „Paradiesfrüchte“, wie sie auch genannt werden, aus West- bis Mittelasien stammt und schon vor 2000 Jahren angebaut wurden. Belegt ist auch, dass Granatäpfel zum Proviant von Karawanen gehörten, die die Wüsten durchquerten und dass getrockneten Kerne seit Jahrhunderten zur persischen Küche gehören. Man findet sie in Schmorgerichten mit Huhn, wie dem persischen Fesendschän. Getrocknet Die Kerne werden auf Salaten serviert oder zu Chutney verarbeitet.

Eine Überlieferung besagt, dass Granatäpfel schon in der Bibel erwähnt wurden. 613 Kerne soll die symbolträchtige Frucht haben – ebenso viele Gesetze gibt es Alten Testament – deshalb spielen Granatäpfel auch im Judentum eine wichtige Rolle. Der Granatapfel ist aber auch in der griechischen Mythologie wichtig und er spielt im christlichen Mittelalter eine wichtige Rolle. Er wird immer wieder als älteste Heilfrucht der Menschheit bezeichnet oder als Speise der Götter. Wieder andere Überlieferungen berichten davon, dass Granatäpfel als Machtsymbol von Herrscherdynastien auf Wappen und Gemälde verewigt wurden. Was genau davon tatsächlich zutrifft, ist aber nicht abschließend geklärt.

 

Welche Vitamine enthalten Granatäpfel?

Granatäpfel enthalten Vitamin C und B, Biotin und Carotin sowie Mineralien wie zum Beispiel Kalium, Calcium und Eisen, sowie wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche ernährungswissenschaftliche Studien zum Granatapfel durchgeführt und dabei nachgewiesen, dass Granatäpfel eine vielfach höhere antioxidative Wirkung besitzen als grüner Tee oder Rotwein.

 

Die heilende Wirkung von Granatäpfeln

Die antioxidative Wirkung von Granatapfelsaft übersteigt sogar die Wirkung von Blaubeersaft, von Vitamin E und Studien zeigen positive Effekte bei Herz-Kreislaufproblemen, Bluthochdruck oder Wechseljahresbeschwerden. Die in Granatäpfeln enthaltenen Bioaktivstoffe schützen die Körperzellen, verlangsamen den Alterungsprozess und wirken entzündungshemmend. Und für alle, die unter Verdauungsproblemen leiden: Der hohe Anteil an Bitterstoffen wirkt sich günstig auf die Darmflora aus und kann Verdauungsprobleme mindern.

Von vielen Völkern des Orients wurden Granatapfelschalen gegen Durchfall, Geschwüre, Paradontose und Racheninfektionen eingesetzt, außerdem gegen Darmparasiten und Bandwürmer und die Blüten des Granatapfel-Baumes benutzte man in Persien zur Behandlung von Altersdiabetes.

 

Woran erkennt man, dass ein Granatapfel reif ist?

Wer einen Granatapfel im Supermarkt kaufen möchte, steht oft vor der Frage: Ist die Frucht tatsächlich reif? Das könnt ihr eigentlich sehr leicht feststellen. Wie? Am Gewicht. Reife Granatäpfel liegen schwer in der Hand. Ob sie frisch sind, kann man leider erst feststellen, wenn man sie geöffnet hat. Ist die Innenhaut weiß und die Kerne leuchten rot, ist die Frucht frisch. Ist die Innenhaut braun, kann die Frucht nicht mehr verzehrt werden – dann ist sie verdorben.

 

Eignen sich Granatäpfel für einen Smoothie?

Nach dem Sport, auf dem Weg zur Arbeit oder an heißen Tagen – viele lieben es, einen Smoothie zu genießen. Und ja, auch aus Granatäpfeln kann man einen Smoothie bereiten – allerdings schmeckt er in Kombination mit Mango, Orange oder Ananas noch viel besser. Wichtig ist, dass die Kerne gut aus der weißen Haut des Granatapfels gelöst werden – denn die dürfen nicht in den Smoothie gelangen, weil er dann bitter schmeckt. Die Kerne zusammen mit einer anderen Frucht in den Mixer und im Handumdrehen ist ein köstlicher Smoothie gezaubert. Granatapfelkerne eignen sich aber auch für das Obstmüsli am Morgen und als Topping für Torten oder andere Desserts.

 

Wie löst man die Kerne aus dem Gehäuse?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Kerne aus der Gehäuse zu lösen und dabei keine Mega-Sauerei zu veranstalten. Ich erkläre euch jetzt, wie ihr das schafft:

  • Der Granatapfel solle nicht kalt sein – also nicht im Kühlschrank lagern – günstig ist Zimmertemperatur.
  • Jetzt den Granatapfel auf ein Brett legen und die Schale von allen Seiten ein wenig eindrücken, bis sie geschmeidig ist.
  • Nun den Granatapfel mit einem Messer rundum (in der Breite) ein paar Millimeter einschneiden und die Frucht mit den Daumen vorsichtig auseinanderziehen.
  • Die beiden Granatapfelhälften über eine Schüssel halten und mit einem Holzlöffel kräftig auf die Schale schlagen, damit sich die Kerne nach und nach lösen.

Es gibt natürlich weitere Möglichkeiten, die Kerne zu lösen, ohne danach die Küche renovieren zu müssen. – zum Beispiel, wenn ihr Wasser in eine Schüssel gebt und die Kerne unter Wasser aus der Schale löst.

 

Kann man Granatäpfel auch einfrieren?

Ebenso wie alle Beeren, können auch die Kerne der Granatäpfel eingefroren werden. Streut die Kerne auf einen Teller oder ein Brett und achtet darauf, dass sie sich nicht berühren. Stellt sie zwei bis drei Stunden ins Gefrierfach – zum Vorfrieren. Das hat den Sinn, dass die Kerne in der Gefrierdose nicht aneinanderkleben kleben und natürlich lassen sie sich später viel besser verarbeitet. Nach dem Vorfrieren legt ihr die Kerne vorsichtig in eine Gefrierdose und ab damit in den Gefrierschrank. Die eingefrorenen Kerne sind im Gefrierfach mehrere Monate haltbar, ohne dass sie ihr Aroma verlieren.

 

Tipp: Wer keinen Platz im Gefrierfach hat, kann die Kerne locker in einen Plastikbeutel legen. In diesem Fall müsst ihr sie aber nach zwei bis drei Stunden gut durchschütteln. Das verhindert, dass die Kerne wie ein Klumpen zusammenfrieren.

 

Granatapfelkerne auftauen – wie geht das problemlos?

Das wichtigste, was zu beachten ist: Langsam auftauen! Nehmt die Kerne aus der Dose und lasst sie langsam im Kühlschrank auftauen. So werden die Früchte nicht matschig, bleiben dekorativ und behalten das Aroma.

Bei Zeitmangel die gefrorenen Kerne in eine Schüssel geben und mit warmem Wasser (Temperatur zwischen 40 und 50 Grad) übergießen. Das Wasser wird sich durch die gefrorenen Beeren sehr schnell abkühlen –abgießen und die Kerne bleiben ansehnlich.

Bis dann. Eure Laura

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1 Kommentar

  • Antworten
    Filiz | Filizity.com
    29. Dezember 2017 um 0:00

    Ohh, ich liebe Granatäpfel! Ist aber nicht jedermanns Sache, meine Tochter kann die überhaupt nicht leiden 😀
    Vielen Dank für das Rezept! 🙂

    Liebe Grüße und schöne Feiertage,
    Filiz von http://www.filizity.com

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