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Engelsaugen in der Weihnachtsbäckerei

Engelsaugen in der Weihnachtsbäckerei
Engelsaugen: Plätzchenrezept in der Weihnachtsbäckerei

Dieser Post enthält Werbung für Lidl

♫ ♫ In der Weihnachtsbäckerei, gibt es manche Leckerei, .... ♫

Das Weihnachtslied von Rolf Zuckowski ist gerade 30 Jahre alt geworden. Heute ist das Lied in der Weihnachzeit, wenn es in den Küchen nach Bratäpfeln, Glühwein, Zimt, Vanille und Anis duftet und die ersten Weihnachtsleckereien in den Ofen geschoben werden, nicht mehr wegzudenken.

Doch woher kommt eigentlich der Brauch, in der Weihnachtszeit Plätzchen oder Kekse in großen Mengen zu backen? Schon lange, bevor in den christlichen Kirchen Weihnachten gefeiert wurde, feierten die Kelten in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember die Wintersonnenwende. Bei diesem Ritual wurden flache Getreide-Fladen und Honig auf heißen Steinen gebacken. Die Fladen sollten böse Dämonen fernhalten und galten als Opfergabe, um die Götter und die Naturgewalten im Winter gnädig zu stimmen.

In der christlichen Zeitrechnung der letzten Jahrhunderte wurden für den Winter Vorräte angelegt und ab November gebacken. Zucker und Fett waren haltbar, deshalb begannen die Menschen aus Mehl, Trockenfrüchten, Fett und Nüssen haltbares Gebäck herzustellen. In vielen Gegenden Deutschlands wurde die Gebäckstücke Platz oder Blatz genannt, was so viel wie kleiner runder Kuchen bedeutete. Im Laufe der Zeit wandelte sich der Name „Platz“ oder „Blatz“ dann in Plätzchen. Weil die Plätzchen längere Zeit haltbar waren, wurden sie in großen Mengen gebacken und zu Weihnachten konnten sich die Familien dann so richtig sattessen.

In Kooperation mit Lidl* habe ich schon mal vorgearbeitet und die Weihnachtsbäckerei bereits im Oktober eröffnet. Ehrlich gesagt, konnte ich mich nicht entscheiden, was ich backen sollte, denn es standen einfach zu viele tolle Weihnachtsrezepte zu Auswahl. Ich habe mich für „Engelsaugen“ aus Mürbeteig entschieden, die ich mit Himbeermarmelade gefüllt und mit Schnee aus Puderzucker bestreut habe.

Engelsaugen in der Weihnachtsbäckerei


Engelsaugen

Portionen: 40

Zutaten

  • 150g Mehl
  • 140g gemahlene Mandeln
  • 50g Kakao
  • 2 Eigelb
  • 150g Butter
  • 70g Puderzucker (+ 50g Puderzucker)
  • 2 TL Vanillezucker
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • Himbeerkonfitüre

Anleitung

1

Mehl, gemahlene Mandeln, Puderzucker, Kakao, Vanillezucker und eine Prise Salz miteinander vermengen. Eigelb und Butter in eine Schüssel geben. Die trockenen Zutaten, sowie den Abrieb einer unbehandelten Zitrone dazu geben, gut verkneten und etwa 30 Minuten kaltstellen.

2

Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig zu kleinen Kugeln formen. Sie sollten so groß sein wie Kirschen.

3

Den restlichen Puderzucker auf einer sauberen Fläche verteilen und die Kugeln darin wälzen.

4

Die Kugeln mit genug Abstand zueinander auf das Backblech legen. Mit dem Holzstiel eines Kochlöffels kleine Mulden in die Kugeln drücken und darauf achten, dass der Löffel die Kugeln nicht durchstößt.

5

Die Konfitüre in einen Spritzbeutel oder Gefrierbeutel füllen und die Mulden damit füllen.

6

Im Backofen für etwa 15. Minuten machen. Beim Backen die Engelausaugen beobachten, damit sie nicht zu dunkel werden.

7

Nachdem sie abgekühlt sind, nochmal im Puderzucker wälzen.

Engelsaugen

Zutaten für ca. 40 Stück:
150g Mehl
140g gemahlene Mandeln
50g Kakao
2 Eigelb
150g Butter
70g Puderzucker (+ 50g Puderzucker)
2 TL Vanillezucker
1 unbehandelte Zitrone
1 Prise Salz
Himbeerkonfitüre

1. Mehl, gemahlene Mandeln, Puderzucker, Kakao, Vanillezucker und eine Prise Salz miteinander vermengen. Eigelb und Butter in eine Schüssel geben. Die trockenen Zutaten, sowie den Abrieb einer unbehandelten Zitrone dazu geben, gut verkneten und etwa 30 Minuten kaltstellen.

2. Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig zu kleinen Kugeln formen. Sie sollten so groß sein wie Kirschen.

3. Den restlichen Puderzucker auf einer sauberen Fläche verteilen und die Kugeln darin wälzen.

4. Die Kugeln mit genug Abstand zueinander auf das Backblech legen. Mit dem Holzstiel eines Kochlöffels kleine Mulden in die Kugeln drücken und darauf achten, dass der Löffel die Kugeln nicht durchstößt.

5. Die Konfitüre in einen Spritzbeutel oder Gefrierbeutel füllen und die Mulden damit füllen.

6. Im Backofen für etwa 15. Minuten machen. Beim Backen die Engelausaugen beobachten, damit sie nicht zu dunkel werden.

7. Nachdem sie abgekühlt sind, nochmal im Puderzucker wälzen.

Engelsaugen in der Weihnachtsbäckerei

Doch wieso backt Laura im Oktober schon Plätzchen? Weil ich nicht nur diesen Blogpost für Lidl schreiben durfte, sondern auch mit den Bloggern Bake to the Roots, Maras Wunderland, Lisbeths Cupcakes & Cookies und Meine Küchenschlacht nach Hamburg in die Lidl Backstube eingeladen wurde. Dort durfte jeder noch einen Gewinner der Instagram-Gewinnspiele mitbringen. Bei mir war das die liebe Ronja von Food'n'Photo. An diesem Tag habe ich das erste Mal in diesem Jahr Last Christmas gehört und das erste Mal Weihnachtsplätzchen gegessen. Es war ein wirklich schöner Tag mit lieben Menschen und ich bedanke mich nochmal ganz herzlich für die Einladung!

Engelsaugen in der Weihnachtsbäckerei

Für die Backstube hatte ich das Rezept für die Engelsaugen mitgebracht. Ihr könnt euch aber auch für andere Plätzchen entscheiden. Die Seite Lidl Kochen bietet dafür in den nächsten Wochen viel Inspiration! Eine geschmackvolle Dose oder einen schönen Teller mit Plätzchen zu verschenken, kommt bei Freunden, Kollegen, Nachbarn und der Familie immer gut an. Alle Zutaten, die ihr für die Weihnachtsbäckerei braucht, könnt ihr günstig bei Lidl kaufen. Von der Lidl-Hausmarke Belbake gibt es von Weizenmehl, Puderzucker, Hefe, Vanillezucker bis zu Anis, Zimtstangen, Marzipanmasse und Mandeln fast alles, was euer Bäckerherz höher schlagen lässt.

Nun seid ihr dran! Schreibt mir, mit welchen Weihnachtsplätzchen ihr eure Familie in diesem Jahr überraschen möchtet. Aber denkt daran:
♫ ♫ In der Weihnachtsbäckerei, gibt es manche Leckerei, .... ♫

Bis dann. Eure Laura

* Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit Lidl Deutschland entstanden.

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4 Kommentare

  • Antworten
    Lisbeths
    8. November 2017 um 13:58

    Hallo liebe Laura,

    habe soeben dein wunderschönes Fotos auf Instagram gesehen und musste dich sofort hier besuchen kommen. Ein sehr schöner Beitrag. Es war ein toller Tag und man kann gar nicht früh genug anfangen mit der Weihnachtsbäckerei;).

    Ganz liebe Grüße

    Karin

    • Antworten
      Laura
      8. November 2017 um 14:24

      Hab vielen Dank liebe Karin! Da hast du Recht. War schön dich einmal persönlich kennenzulernen 🙂

  • Antworten
    Jörg
    24. Oktober 2017 um 21:23

    Du bist aber wirklich früh dran!
    Die Engelsaugen sehen super aus. Das Rezept liest sich auch lecker.
    Die könnte ich mal ausprobieren!
    LG, Jörg

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