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Visitenkarten sind ja immer so eine Sache. Eigentlich braucht man sie nie, sobald man aber keine mehr hat, fragt dich auf einmal jeder danach! So ging es mir zumindest, als ich meinen Blognamen änderte. Ich trug immer noch meine alten Visitenkarten mit mir herum und plötzlich wollte gefühlt jeder eine neue Visitenkarte von mir. Das ist allerdings so etwas, vor dem ich mich immer ziemlich drücke, wenn ich ehrlich bin. Ich weiß nie so recht, wie ich sie gestalten kann. Oft gefällt mir das Design dann doch schnell nicht mehr und so unternahm ich schon öfter einen Versuch, der dann aber dann immer wieder zum Scheitern verdammt war.
Für 2016 nahm ich mir allerdings unter anderem vor, Visitenkarten zu machen! Der Anstoß war eigentlich ein anderer. Ich entdeckte eine Aktion eines Stempelherstellers, wo man sich einen Stempel gratis erstellen lassen konnte und lediglich die Versandkosten übernehmen musste. Tja, Laura setze sich also hin und erstellte tatsächlich einen. Dann dachte ich mir, warum eigentlich nicht einfach Visitenkarten selber machen, auf die ich dann meinen Blognamen stempeln kann? Die darauffolgende Nacht wurde Pinterest für Visitenkartenideen durchstöbert und dabei stieß ich auf dieses schöne Idee, wo man mit Wasserfarben Gemüse illustrierte. Ich fand diese Idee so zauberhaft – auch weil ich ein riesen Fan von Wasserfarben bin – sodass ich mich dransetzte und selbst einmal versuchte, solche Motive zu malen. Jetzt konnte ich mit meinem Home Office richtig durchstarten. Noch mehr Utensilien für dein Office findest du übrigens bei OTTO Office*.

Visitenkarten selber gestalten – günstig und individuell
Im Prinzip ist es wirklich nicht schwer. Wichtig ist, dass ihr euch Aquarellpapier bestellt und einen Malkasten zuhause habt, wie früher in der Grundschule. Das Papier könnt ihr dann zurecht schneiden (nehmt euch einfach eine andere Visitenkarte als Schablone oder misst es ab) und dann kann es mit dem Malen auch schon losgehen. Einerseits finde ich es total beruhigend, das zu machen und man wird mit der Zeit auch besser. Ich mag es vor allem, wenn verschiedene Farben ineinander überlaufen, weshalb ich die Farben immer sehr stark verdünnt habe.
Wie ihr sehen könnt, habe ich das Radieschen von meiner Vorlage auch einmal ausprobiert. Danach wollte ich aber auch anderes Obst und Speisen versuchen. Manche Versuche waren toll, andere eher bescheiden. Auf den Bildern seht ihr logischerweise meine besten. Das tollste war allerdings dann, den Stempel darunter zu setzen. Auf einmal nahm die Visitenkarte nämlich wirklich Gestalt an und den Stempel finde ich sowieso toll. Ich bin schon am überlegen, was ich damit nun alles Stempeln könnte..

Übrigens rate ich euch, die Visitenkarten unbedingt nochmal zu pressen, da sie durch das Wasser leicht wellig werden. Einfach so wie man früher Blätter gepresst hat, zwischen die Bücher legen und dann viele Bücher aufeinander stapeln. Klappt garantiert!
Ihr seht also, man muss nicht immer gleich auf teure Visitenkarten zurückgreifen. Klar, sie sind nicht so hochwertig, wie richtige Visitenkarten, dafür ist jede ein Unikat und sicher auch ein Hingucker! Solange ich über andere Visitenkarten und das richtige Motiv nachdenke, kann ich auf jeden Fall erstmal diese hier nehmen!
Vielleicht ist das auch etwas für Leute, die gerade erst mit dem Bloggen, einem Shop etc. anfangen und noch nicht in teure Visitenkarten investieren möchten.
Bis dann. Eure Laura
* In freundlicher Kooperation mit OTTO
36 Kommentare
Ineke
18. Januar 2016 um 17:10Die Karten sehen echt toll aus! Hut ab, auf die Idee wär ich nie gekommen. (Ich bin was so was angeht aber auch der unkreativste Mensch aller Zeiten) Bisher hat mich zwar noch nie jemand nach einer Visitenkarte gefragt aber so schöne Dinger würde ich Leuten auch einfach ungefragt in die Hand drücken. 😀
Laura
18. Januar 2016 um 22:11Das war der Plan 😀
Carmen
18. Januar 2016 um 13:19Ich find auch, dass es gerade die Tatsache, dass jedes ein handgefertigtes Unikat ist, noch wertiger macht. Der Einwand mit dem Pressen ist natürlich gut, aber nichts desto trotz – wunderhübsch! Sehr begabt, muss man schon sagen.
Liebe Grüße,
Carmen
http://www.goodblog.at
hopefray
18. Januar 2016 um 11:49Da ist es ja immer eine besondere Ehre eine Visitenkarte von dir zu erhalten wenn jede ein Unikat ist und so viel Liebe dahinter steckt. Die Motive passsen gut zu deinem Blog meiner Meinung nach, das Farbkonzept erinnert an deinen fröhlichen Header.
Alles Liebe
hope
Lydia von vertortelt.de
18. Januar 2016 um 9:29Hey Laura,
die Karten sind ja wunderschön! Super kreative Idee, da werde ich mal drüber nachdenken. Visitenkarten müsste ich mir nämlich auch noch zulegen 😉
Leeri
18. Januar 2016 um 3:23Die Karten sind wirklich schick und kreativ und das mit dem Stempel ist wirklich eine gute Idee. Hast du auf der Rückseite nichts mehr? Meistens sind auf den Visitenkarten ja noch ein zwei Zeilen zum Blog, Name, Kontakt, Social Media, sowas eben.
Laura
18. Januar 2016 um 9:04Auf dem ersten Bild siehst du zwei Visitenkarten, die umgedreht sind. Da steht mein Name, Mailadresse und Homepage drauf. So wie auch auf meiner letzten Visitenkarte. Meine Telefonnummer habe ich nach dem Fotografieren der Karten hinzugefügt, damit die hier nicht so in der Öffentlichkeit zu sehen ist 🙂