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Reise 2018 - Diese Länder solltest du nicht verpassen

Reise 2018 - Diese Länder solltest du nicht verpassen
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Die meisten von euch wissen, dass eine meiner größten Leidenschaften – neben meinem Blog – das Reisen ist. Ich würde mir am liebsten die ganze Welt ansehen und da das sicher kaum zu schaffen ist, versuche ich es mit erst mal mit der halben Welt. 2018 will ich damit beginnen und es stehen viele tolle Länder auf meiner Wunschliste. Wie viele ich schaffen werde, sehen wir dann Dezember 2018.

Diese neun Wunschländer will ich euch mit einer Kurzbeschreibung vorstellen. Ich würde mich natürlich über Tipps und Hinweise freuen, falls jemand von euch das eine oder andere Land schon bereist hat und über Spezialkenntnisse verfügt, mit denen er mich „Briefen“ kann.

Sri Lanka

Sri Lanka liegt im Indischen Ozean im Süden von Indien. Die Insel ist nicht nur für hervorragenden Tee bekannt, der auf unzähligen Teeplantagen im ganzen Land angebaut wird. In Sri Lanka gibt es vor allem Strände mit Sand so weiß und fein wie Puderzucker, die die Insel zum Paradies für Surfer und Wellenreiter macht. In Sri Lanka findet man Pilgerwege, die auf heilige Berge führen und auf dessen Gipfeln Wanderer atemberaubende Aussichten und buddhistische Tempelanlagen erwarten. Highlights sind die zahlreichen Nationalparks, in denen man auf Safari gehen kann, um Elefanten, Leoparden oder Krokodile zu beobachten. Nicht zu vergessen sind die kulinarischen Köstlichkeiten wie Chutney-Varianten, Reis mit Sambol (Sauce auf Chili-Basis) und auch Linsen-Curry fehlt auf keiner Speisekarte.

Kanada

Ganz oben auf meiner Wunschliste steht das Ahornland Kanada. Es ist ein Paradies für alle, die sich für unberührte Wälder und wilde Tiere begeistern. Wer gern mit dem Mountainbike unterwegs ist oder die Wälder von Naturparks durchstreift, kommt im Glacier National Park in British Columbia oder den Rouge National Urban Park in Toronto voll auf seine Kosten. In Kanadas Wäldern kann man Bären beobachten, an der Ostküste gibt es mehr als 20 verschiedene Walarten zu bestaunen und Eisbären und Belugas findet man in der Arktis. Kanada ist zu jeder Jahreszeit zauberhaft – im Sommer sind die Strände von Prince Edward Island ein Highlight, im Herbst verwandelt der Indian Sommer die Wälder in eine unglaubliche Farbvielfalt und der Winter? Kanada ist schneesicher und die Wintersportfans kommen voll auf ihre Kosten.

Island

Island ist eine Vulkaninsel, die gerade einmal 300 000 Einwohner zählt. Es ist bekannt für Wind, Eis und Schnee und elf Prozent der Landesfläche besteht aus Gletschern. Im Sommer, wenn das Thermometer oft nicht mehr als 13-15 Grad Celsius anzeigt, kann man sich traumhafte Fjorde, glasklare Binnenseen und bizarre Lavalandschaften ansehen. Allerdings sollte man in Island ein Auto zur Verfügung haben, wenn man mehr als die Hauptstadt Reykjavik sehen möchte. 40 Minuten von Reykjavik entfernt befindet sich die weltberühmte Blaue Lagune – ein Geothermalbad, das einen spektakulären Ausblick auf die Badelandschaft bietet.

Südafrika

Das südlichste afrikanische Land am Kap der Guten Hoffnung ist ein Küstenidyll mit mehr als 3000 Kilometer Küstenlinie. Es hat aber auch majestätische Berge und ursprüngliche Wüsten zu bieten. Vom Tafelberg gibt es zum Beispiel malerische Aussichten und fantastische Panoramen bietet die Aussicht von den Drakensbergen in KwaZulu-Natal. In Südafrika kann man mit Haien tauchen, an Buschwanderungen teilnehmen, Reiten oder Bootstouren unternehmen. Im Krüger Nationalpark auf Safari zu gehen und Elefanten, Nashörnern, Büffel, Löwen und Leoparden zu beobachten, ist ein ganz besonderes Erlebnis.

Indien

Indien ist das größte südasiatische Land und wirbt damit, die größte Demokratie der Welt zu sein. Indien hat 29 Bundesstaaten, es werden mehr als 1600 Sprachen gesprochen und seine Hauptstadt Neu-Delhi hat mehr als 21 Millionen Einwohner. Die Landschaft ist enorm vielfältig und hat einen ebenso großen Facettenreichtum wie die indische Kultur. Klimatisch sind die Sommermonate von April bis Juni extrem heiß und es ist nur in den Bergen erträglich. Unbedingt zu empfehlen ist ein Besuch im Taj Mahal – dem berühmten Mausoleum in Agra, das zu den schönsten Bauwerken der Welt zählt. Auch Fort/Palast Amber – einer Festung im Aravalli-Gebirge – ist sehenswert. Besonders traumhaft ist es in Kerala, einem tropischen Paradies im Süden Indiens mit langen Sandstränden, Palmen und riesigen Cashew-Bäumen.

Kuba

Was fällt euch ein, wenn ihr an Kuba denket? Havanna und der Malecón – die berühmteste Ufermauer der Welt? Tabakplantagen, kubanische Zigarren, Cuba Libre, Salsa, kubanische Rhythmen und Oldtimer aus den 1950er Jahren? Vielleicht denkt ihr auch an die zuckerweißen Strände und das türkisblaue Wasser der Karibik? Es ist egal, woran ihr denkt – auf Kuba bestätigt sich alles, was ihr in Zeitungen, Zeitschriften und in Reiseführern gelesen oder in Reisesendungen gesehen habt. Kuba ist traumhaft schön! Die Menschen freundlich, die Musik mitreißend und das Klima könnte nicht besser sein. Bei 30 Grad Durchschnittstemperatur und kaum Regen lässt sich der Winter auf der Insel aushalten. Kuba ist die größte der karibischen Inseln und gehört zur Inselgruppe der Großen Antillen. Als Christoph Kolumbus Kuba vor mehr als 500 Jahren entdeckte, soll er gesagt haben: „Dies ist das schönste Land, das Menschenaugen je gesehen haben!“ Die Hauptstadt der karibischen Insel – Havanna– ist ein Schmelztiegel vieler Kulturen, karibische Klänge sind an jeder Ecke zu hören und die Menschen beginnen zu tanzen, sobald die Musik erklingt. Die Altstadt erinnert an 400 Jahre spanische Besetzung und an die Zeit, in der die Amerikaner aus der Insel ein Glückspielparadies machten. Aber nicht nur Havanna ist sehenswert, auch das Urlaubsparadies Varadero, mit seinem langen weißen Stand ist einfach traumhaft. Wer eine Rundreise plant, sollte das urkubanische und traditionelle Trinidad, das kolonial anmutende Cienfuegos besuchen oder sich in Viniales einer der vielen Tabakfarmen ansehen.

Kambodscha

Warst du schon einmal in Südostasien? Thailand oder Hongkong, Vietnam oder Laos? Viele Reiseveranstalter bieten Reisen in diese Länder an, aber Kambodscha steht nicht so häufig auf dem Programm – oder nur als Südostasien-Tour – Laos, Vietnam, Kambodscha. Eine solche „Bandel-Reise“ ist natürlich interessant, lässt aber für die Highlights jedes Landes zu wenig Zeit. Wir haben uns drei Wochen lang Kambodscha angesehen, und es war die richtige Entscheidung. Für die Tempelanlagen des Khmer-Reiches – Angkor Wat – sind drei bis vier Tage gut bemessen. Wer auch nach Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas, ans Meer und nach Rabbit Island möchte, für den sind zwei Wochen eine sportliche Herausforderung. Mit kluger Planung könnt ihr all das schaffen, ohne zu viel Stress zu haben. Ein ganz besonderes Highlight sind die Tempelanlagen von Angkor Wat, allerdings scheiden sich hier die Geister. Die einen sagen: Eine Kambodschareise, ohne alle Tempel gesehen zu haben, ist so, als wäre man nicht dort gewesen. Die anderen meinen: Hast Du einen gesehen, kennst Du alle. Fest steht:  Die Tempelanlagen von Angkor Wat gehören zu den spektakulärsten alten Bauwerken der Welt. Die monumentalen Tempel der Khmer-Dynastie, die zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert entstanden, sind eine lohnende Erfahrung – nicht nur für Touristen, die sich für Geschichte oder Architektur interessieren. Die mehr als tausend Jahre alten Tempel zählen zu den sieben Weltwundern und es wäre ignorant, sich dieses kulturgeschichtliche Highlight nicht anzusehen. Allerdings besuchen jährlich mehr als zwei Millionen Touristen die Tempelanlagen, ein einsamer Spaziergang, um die tausend Jahre alte Geschichte zu atmen, ist ausgeschlossen. Wer ein paar Tipps beachtet, kann den Tempelbesuch aber trotzdem genießen.

USA

Zu Amerika – dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten – habe ich eine ganz besondere Beziehung. Meine Eltern lebten vor meiner Geburt in Tucson, Arizona, dem einzigen Staat, in dem es Saguaro-Kakteen gibt. Ihr wisst schon, die Riesenkakteen, die man oft in Western sieht. Vor fast 26 Jahren haben meine Eltern in New York geheiratet und sie sind mit mir zum ersten Mal in die USA gereist, als ich noch nicht einmal zwei Jahre alt war. Daher war es fast unmöglich für mich, nicht auch Amerika zu besuchen. Ich bin nun 24 Jahre alt und war schon das eine oder andere Mal dort. Besonders gern erinnere ich mich am Washington, die U.S.-Hauptstadt! In Washington standen natürlich das Kapitol, Weißes Haus und Washington Monument auf dem Programm. Nach drei Tagen US-Hauptstadt starten wir Richtung New York. Nach einer mehrstündigen Autofahrt auf unterschiedlich Highways, auf denen wir durch Philadelphia, Delaware, Maryland und Virginia kamen, hatten wir unser Ziel erreicht. Wir wohnten in Staten Island, wo der Ausblick auf die Skyline von Manhattan einfach traumhaft ist. In New York gibt es eine lange Liste von Sehenswürdigkeiten, die ihr unbedingt sehen solltet. Freiheitstatue, Time Square, Chinatown, Empire State Building, Rockefeller Center und natürlich den Central Park.

Japan

In Japan solltet ihr die Kirschblühtenzeit miterleben. Man sagt, die Kirschblühte beginnt im Süden und wandert hoch in den Norden wandert. Die Zeit wird ungefähr auf Ende März bis Anfang April geschätzt. Dabei kann sich das immer um eine Woche nach vorn oder nach hinten verschieben. Wir reisten daher vom 28.03.-08.04. nach Japan. Aufgrund dieser Fakten, entschieden wir uns unsere Reise in Kyoto zu starten und in Tokio zu beenden, damit wir entlang der Kirschblühte reisen konnten.

Kyoto ist architektonisch immer noch sehr traditionell, wodurch es einfach der perfekte Japaneinstieg ist. Du siehst sofort das Japan, wie es früher einmal ausgesehen haben muss und tauchst sofort in die japanische Mentalität ein! Kyoto ist zudem einfach eine wunderschöne Stadt und wenn nur etwas raus aus Kyoto fährt, hat man direkt das ländliche Japan vor Ort!

In Japan muss man unbedingt mindestens einmal in einem Ryokan übernachten. Im Gegensatz zum Hotel ist ein Ryokan ein traditioneller Raum, wodurch man der japanischen Kultur um einiges näher kommt! Unser Ryokan war sehr zentral in Kyoto gelegen, weshalb wir von dort alles gut erreichen konnten. Zudem verfügte er über einen Speiseraum, wo man zusätzlich noch ein traditionelles Frühstück erleben konnte.

Bis dann. Eure Laura

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1 Kommentar

  • Antworten
    Karl Heinz Kaup
    17. März 2018 um 10:17

    Hallo Laura, wir haben mit großem Interesse und Freude Deinen Japanbericht gelesen. Wir waren 2017 zu den Höhepunkten der Kirschblüten 2 Wochen in Japan. Deine Tips kann ich nur bestätigen. Japan war für uns das absolute Highlight Asiens. Tradition, Kultur und Moderne im Einklang! Wir sind Japanfans geworden. Vielleicht noch mal zur Ahornfärbung! Wir werden Deine Blogs verfolgen. Herzliche Grüße aus Aschaffenburg Karlheinzkaup

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