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New York - Brooklyn Bridge, Dumbo & das jüdische Williamsburg

Na, gehen euch die New York Posts zwischen all den Weihnachtssachen auf die Berven? Nicht? Na umso besser, denn ich poste sie eh so oder so! Ich habe euch letztes Mal ja den Chelsea Market und die High Line gezeigt. Zwei wirklich tolle Dinge, die man unbedingt in New York machen sollte. Heute geht es gleich weiter mit meinen Touri-Tipps, denn es gibt ja nicht nur Manhattan! Nein, auch Brooklyn soll ziemlich schön sein, habe ich mir sagen lassen. Leider hat die Zeit nicht gereicht, wirklich ein paar Tage Brooklyn zu erkunden. Ein Tag nahmen wir uns allerdings, da wir abends bei Freunden zum Essen verabredet waren, welche selber ebenfalls in Brooklyn wohnen.

Ich muss ja sagen, dass Brooklyn eine willkommene Abwechslung zu Manhattan bietet. Nicht so viel Gewusel, Dreck und Lärm. Mehr Natur und mehr Ruhe kann man in Brooklyn finden. Allerdings entwickelt es sich ja mehr und mehr zum Szene Bezirk und soll Manhattan angeblich ablösen. Zumindest Williamsburg ist ganz hoch im Kurs. Daher machten wir uns natürlich auch dahin auf, kamen aber irgendwie doch ganz woanders an…





Zuerst fuhren wir zur Brooklyn Bridge. Dabei gebe ich euch den Tipp, mit der Metro nach Brooklyn rüber zu fahren und dann von Brooklyn über die Brooklyn Bridge in Richtung Manhattan zu laufen. Damit hat man nämlich einen tolleren Hintergrund, wenn man hinter der Brücke noch die ganzen Wolkenkratzer sieht. Zwar hatten wir nicht das beste Wetter, dafür war es aber irgendwie trotzdem eine tolle Stimmung. Auch wenn Leute nicht verstehen, was an der Brooklyn Bridge so besonders sein soll, weil es ja eigentlich nur eine Brücke ist, so kann ich sagen, dass es einfach.. schön ist! Einfach schön, anders kann man es nicht beschreiben. Ich habe den Spaziergang über die Brücke und die Aussicht auf Manhattan auf jeden Fall sehr genossen!





Zudem wurde mich auch "Dumbo" angepriesen. "Dumbo? Nein, es handelt sich hierbei nicht um den Zeichentrick Elefant, der mit seinen Flügeln fliegen kann. Dumbo ist ein kleiner Stadtteil im Westen von Brooklyn. So besonders daran ist, dass man in einer ganz bestimmten Straße einen tollen Blick auf die Manhattan Bridge hat, die genau zwischen die Häuserfassaden zu passen scheint. Man findet diesen Blick auch ganz leicht, da er sich fast beim Aufgang zur Brooklyn Bridge befindet. Von da ist auch alles beschriftet und ausgeschildert. Man muss nur eine Querstraße weiter laufen.



Danach ging es nach Williamsburg. Das Ganze war eine ziemlich spontane Idee. Ich hatte mir keine hippen Cafés in Williamsburg rausgesucht und auch sonst wollte ich da ziemlich planlos Hinfahren. Einfach mal das hippe Viertel ansehen. Laura denkt sich also, einfach bei der ersten Metrostation, wenn man sich in Williamsburg befindet, aussteigen. Dann wird es schon klappen! Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt nicht gewusst, dass es einmal das hippe Williamsburg gibt und dann auch das jüdische Williamsburg. Wir landeten in Wirklichkeit beim letzteren. Aber sind wir mal ehrlich, im Endeffekt war dieser Teil viel interessanter, als es das hippe je sein könnte. Dort war alles sehr traditionell und typisch jüdisch und es war großartig!



Wenn man die ganze Zeit die Touristen um sich gewöhnt ist, kommt man sich im jüdischen Williamsburg ziemlich bescheuert vor. Da laufen keine Touristen mit Kameras durch die Gegend. Da waren wir so ziemlich die einzigen. Trotzdem war es unglaublich interessant. Überall sah man koschere Restaurants und Supermärkte. Außerdem waren viele Geschäfte mit typisch Deutschen Nachnamen beschriftet. Vermutlich noch von Flüchtlingen aus dem zweiten Weltkrieg gegründet. Zudem sah man so viele Frauen mit mindestens drei Kindern und alle Mädchen und Frauen trugen Röcke. Keine einzige eine Hose. Irgendwie hat man sich in der Zeit zurück geworfen gefühlt. Dort wurden noch Nachrichten im Hebräischen an die Bäume und Fassaden geklebt. Es gab Läden wo nur schwarze und dunkelbraune Kleidung verkauft wurde und viele Männer trugen die traditionellen Schläfenlocken, lange Bärte und den typischen schwarzen Hüten.

Es war ein tolles Erlebnis und ich bin froh, dass wir hier durch Zufall gelandet waren!


Dies war der vorletzte Teil meiner New-York-Posts. Freut euch noch auf den letzten!

Bis dann. Eure Laura

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4 Kommentare

  • Antworten
    Farina
    30. November 2015 um 9:26

    Total spannend, und tolle Bilder. Williamsburg stelle ich mir auch echt spannend vor!
    LG Farina

  • Antworten
    Daniela
    28. November 2015 um 17:49

    Total toller Beitrag! Deine Tipps werde ich mir auf jeden Fall abspeichern, wenn es wieder nach New York geht!
    Hast du mal Menschen angesprochen im jüdischen Viertel, ob sie wohl noch Deutsch sprechen? 🙂

  • Antworten
    Jana
    28. November 2015 um 11:42

    Mir gefallen zur Abwechslung wirklich andere Posts recht gut. Wenn die Blogs nur mit Geschenkideen, DIY-Adventskalender usw zugespammt sind, vergisst man so oft auch einfach die anderen schöne Dinge über die man berichten kann 😉 Ich bin ja generell nicht so der Typ, der auf dem Blog sich den Festlichkeiten hingibt, weil ich auch der Meinung bin, dass es sich von Jahr zu Jahr eh wiederholt xD
    New York, Brooklyn etc. klingt wirklich sehr spannend und beeindruckend! So von der Ferne finde ich es auch echt cool, aber selbst hinreisen reizt mich momentan so gar nicht. Der lange Flug und auch die Gegend ist nicht so meine xD Ich bin dann eher der Spanien/Italien/Portugal-Typ.

    Na dann sind wir uns ja beim Lesertag ja fast einig 🙂 Kannst ihn auch gerne machen, wenn du magst 🙂
    <3

  • Antworten
    Ghost
    27. November 2015 um 23:04

    Sehr beeindruckende Bilder. Bin echt angetan.

    Ghost

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