Gedanken

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Es ist an der Zeit Cherry Blossom Kirschblüte Frühling

Früher als ich klein war, dachte ich, dass mit 50 Jahren sicher das Leben schon fast vorbei wäre. Diese Zahl erschien mir so surreal, dass ich mir kaum vorstellen konnte, selber einmal 50 Jahre alt zu werden. Später, als ich etwas größer wurde, dachte ich nicht mehr, dass mit 50 das Leben zu Ende ist. Allerdings vermutete ich, dass man dann schon ziemlich alt ist, von seiner Rente lebt und nur noch zu Hause sitzt. Zumindest war es bei meinen Omas so. Zwar waren sie da schon weit aus älter als 50, trotzdem hatte ich das Gefühl, dass ihnen doch furchtbar langweilig sein muss. Ich hatte meine Spielsachen und später einen Computer. Das hatten meine Omas alles nicht und ich konnte mir nicht vorstellen, was sie den ganzen Tag so tun würden.

Wenn ich jetzt auf die 50 Jährigen schaue, denke ich natürlich nicht mehr so. Zum einen, weil ich jetzt weiß, dass 50 Jahre natürlich nicht das Ende der Welt sind. Zum anderen, weil ich weiß, dass die späteren Omas ganz anders sein werden. Meine Nachbarin zum Beispiel ist im Internet fitter als so manch anderer junger Mensch. Wenn sie mich manchmal fragt, ob ich ihr bei einem Computerproblem helfen kann und ich dann auch nur ratlos davor sitze und den Kopf schüttele, hat sie mir schon ein paar Tage später verkündet, dass sie nun selbst auf die Lösung gekommen ist. Zudem geht sie viel auf Reisen und fährt viel Fahrrad. Ihre Tatenlust und ihre junge Neugierde ist für mich das Symbol einer neuen Generation.

Einer Generation, die Lust hat, etwas zu erleben. Eine Generation, die den Sinn des Lebens nicht verliert, auch wenn sie in Rente geht. Eine Generation, die neugierig ist und dadurch fit und jung bleibt.

Früher wurde mir immer gesagt, dass das Alter nur eine Zahl ist und man nur so alt ist, wie man sich fühlt. Damals dachte ich, dass die Leute das nur sagen, weil sie sich das Alter schön reden wollen. Vielleicht war das damals auch so, aber wenn ich heute diese Generation sehe, dann weiß ich, dass es wirklich stimmt.

Dafür höre ich immer mehr Leute in meinem Alter Sätze sagen wie: "Oh ich bin schon 25.. ich fühle mich so alt.". Eine Wendung, die ich absolut nicht verstehen kann. Weil die zwanziger sich noch so schön jung, aber nicht zu jung anhören? Weil dreißig eine absolut schlimme Zahl ist? Ich weiß es nicht.

Ich weiß nur so viel: Niemand kann sich Zeit kaufen, die Uhr des Lebens dreht sich immer weiter und anstatt darüber zu jammern, wie schnell die Zeit vergeht und wie alt wir schon geworden sind, sollten wir lieber jeden Moment genießen. Denn genau in diesem Moment ist wieder ein bisschen Zeit verstrichen. Lasst uns das Beste daraus machen.


Dieser Gedankenschwall entstand in Zusammenarbeit mit der Kampagne "Victoria - Lebenslust ist zeitlos" von P&G, die Frauen dazu ermutigen wollen, die Zahl nicht zu ernst zu nehmen und eher darauf hören, wie sie jung oder alt sie sich selber fühlen. Ich finde, das ist eine sehr schöne Botschaft, weshalb ich sehr gerne ein Teil der Kampagne sein wollte. Victoria ist eine Kommunikationsplattform für Frauen 50+.

Bis dann. Eure Laura

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8 Kommentare

  • Antworten
    Saskia
    21. März 2016 um 7:46

    Liebe Laura, Deine Gedankengänge kann ich gut nachvollziehen, weil es mir "früher" auch so ging. Ich stehe 1 Jahr vor meinem nächsten Runden und mit jedem neuen Runden erlebe ich so eine Art "Bewusstseinserweiterung", die für mich auch sehr wichtig ist: wo stehe ich? Wo will ich hin? So wie Du es sagst, es ist wichtig jeden Augenblick zu genießen. Und so sehe ich immer optimistisch jedem neuen Tag entgegen und freue mich über jedes noch so kleine Glück! Wünsch Dir eine schöne Woche mit vielen kleinen Glücksmomenten :). Herzallgäuerliebste Grüße Saskia

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