Amsterdam Niederlande Travel

Oh beautiful Amsterdam!

Oh beautiful Amsterdam!

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Wie lange musste ich auf diese Reise warten. Ihr denkt jetzt vielleicht, es ist jetzt nicht unbedingt soo schwer, nach Amsterdam zu reisen. Liegt ja quasi nebenan. Doch für mich war es gar nicht so einfach. Immer habe ich es geplant, mir fest vorgenommen, dick in den Kalender geschrieben und immer kam irgendetwas dazwischen. So im Rückblick bin ich froh, dass es genau so passiert ist. Denn meine erste Amsterdamreise im September war gespickt mit herzlichen Menschen, tollen Eindrücken, wundervollen Gesprächen und hätte nicht besser sein können!

Wie kam es nun dazu, dass ich ENDLICH nach Amsterdam konnte? Das Meininger Hotel* veranstaltete eine große Bloggerevent-Tour in den Städten Berlin, Hamburg, Wien und eben auch Amsterdam. Ich hatte zusammen mit Tobias von Kuchenbäcker und Romy von Snoopsmaus Glück, in die niederländische Hauptstadt fliegen zu dürfen. Was wir da genau gemacht haben, erzähle ich euch später.

Freitagabend kamen wir relativ spät an, da wir nur die Wahl hatten, ganz früh oder ganz spät fliegen zu können. Mein Freund - der mich begleitete - musste an dem Freitag noch arbeiten, weshalb nur Option zwei in Frage kam. Trotzdem schwangen wir uns nach dem Check-In im Hotel sofort auf die Fahrräder. Ich wollte nun endlich die Stadt sehen und konnte einfach keine Sekunde länger warten. Schon allein bei Nacht war Amsterdam wunderschön. Ich hab ja schon viele Fotos davor gesehen und hatte etwas Angst, dass meine Erwartungen zu hoch sind (ähnlich wie in Paris), doch ich konnte mich gar nicht satt sehen. Wie mochte es dann nur bei Tag aussehen? Mir fiel ebenfalls aus, dass Amsterdam echt klein im Vergleich zu Berlin oder Hamburg ist. War allerdings ganz praktisch, da man es so mit Fahrrad super erkunden kann.

Wir wollten gleich darauf erst einmal etwas zu essen suchen. Leider hatten alle Restaurants bereits 21 Uhr ihre Küchen schon geschlossen. Was uns total überraschte. Na ja, wenn man es eben nicht anders kennt, geht man auch nicht von was anderem aus. Es fing dann leider auch zu regnen an, weshalb wir uns entschlossen, wieder zum Hotel zu fahren.

Amsterdam Gracht

Amsterdam

Am nächsten Tag ging es aber sofort nach dem Frühstück wieder los. Da wir ja leider nur zwei Tage hatten, hatte ich mir vorgenommen, erstmal die Stadt ein wenig zu erkunden. Es war mir eigentlich sofort klar, dass das nicht mein letzter Amsterdam-Besuch sein wird und dieses Gefühl hatte ich bis jetzt nur bei London.

Ursprünglich war zwar geplant, ins Anne-Frank-Haus zu gehen, aber blauäugig wie ich bin, wollte ich viel zu spät die Tickets im Internet bestellen. Romy erzählte mir, dass man normalerweise 2 Wochen vorher bestellen sollte.. Die Schlange war natürlich wie immer lang und wir konnten es uns aufgrund des Zeitmangels nicht leisten, uns anzustellen. Als Alternative steuerten wir dann den Bloemenmarkt an.

Amsterdam Fleischfressendepfanze

Amsterdam Jutebeutel

Amsterdam Blumenzwiebeln

Ich hatte ihn mir ehrlich gesagt ein bisschen anders vorgestellt. In meiner Vorstellung waren da irgendwie viel mehr Schnittblumen zum Verkauf angeboten. Es ist auf jeden Fall ein Erlebnis, aber man bekommt da hauptsächlich Blumensamen, Blumenzwiebeln, jegliche Pflanzenarten und eben Klimbim, der zum Thema Blumen passt.

Was allerdings wirklich cool war, waren die Käseläden. Es ist in Amsterdam üblich (nicht nur bei Käse) im Laden kleine Häppchen zum Probieren hinzustellen. Das verführt natürlich dazu, so richtig zuzugreifen. Vielleicht klingt das jetzt gemein, aber du kannst dich der Versuchung gar nicht entziehen, einfach einmal alles durchzuprobieren. Gerade wenn es Käse ist..

Super praktisch an den Fahrrädern ist, dass man einerseits schnell von A nach B kommt, doch gleichzeitig es einfach irgendwo abschließen kann und dann durch an den Grachten langschlendert. Das haben wir natürlich auch gemacht und auch tagsüber kann man sich an der Schönheit Amsterdams einfach nicht sattsehen. Aber seht einfach selbst..

Amsterdam Gracht

Amsterdam

Amsterdam

Als wir danach einfach wieder ein wenig durch Amsterdam fuhren, entdeckten wir durch Zufall den Noordermarkt. Das ist ein Markt im klassischen Sinne, wo man Gemüse, Obst, Gebäck etc. kaufen kann, der aber auch ein bisschen Flohmarktstil hat, mit alten Möbelstücken, Kleidung und Krimskrams. Man konnte ein wildes Treiben beobachten und alles war unglaublich liebevoll angerichtet. Natürlich gab es auch überall Essen zum probieren. Besonders lustig fand ich den Anblick beim Crepesstand, da die Leute sich dort hinsetzen konnten, während sie auf ihr Essen warteten. Ich weiß nicht warum, aber es erinnerte mich eher an einen Firseursalon, wo alle auf ihren nächsten Haarschnitt warten.

Amsterdam Blumen

Amsterdam Postkarten

Amsterdam Rhabarber

Die Zeit verging wirklich rasend schnell! Daher blieb uns nur noch ein kurzer Abstecher zum Smoothieladen Dr. Blend, der mir von so vielen wärmstens empfohlen wurde! Die Einrichtung ist da sowieso schon klasse. Als wir reinkamen, wurden wir erstmal mit einem Smoothiepröbchen im CL-Glas begrüßt (wie sollte es anders sein?) und bestellten uns dann einen Dr. Mango Django (soo lecker!!) und einen Dr. Green Dream (auch sehr gut!). Wenn es so einen Laden bei uns geben würde, wär ich wohl sehr schnell arm. Am nächsten Tag gingen wir sogar nochmal hin und teilten uns den Dr. M.A.S. Explosion, unser persönlicher Favorit.

Danach ging es zurück ins Hotel, denn am Abend sollte ja das Bloggerevent stattfinden. Ich löse nun auch auf, was genau geplant war. Die Meininger Hotels* sind vor allem für junge Leute angelegt. Moderne Einrichtung, freies WLAN, gutes Preis-Leistungsverhältnis. Außerdem bieten sie eine Gästeküche an, wo jeder sein Essen selber kochen will, wenn ihm das Essen in der Stadt zu teuer ist. Das Meininger Hotel rief vor kurzem dazu auf, ihnen Rezepte zu schicken, die man toll in so einer "einfachen" Küche umsetzen kann. Dabei kürten sie die "10 besten Rezepte" und luden Blogger in 4 verschiedene Meiningerhotels ein, diese mit ihnen nachzukochen. Für jedes Event stand den Bloggern ein berühmter Koch zur Seite. Bei uns war es Ned Karamujic, ein wirklich sehr netter Typ!

Wir waren eine tolle Gruppe und verstanden uns alle auf Anhieb, was die Nervosität sehr schnell verschwinden ließ. Sowohl Tobias, als auch Romy, Marène (Social Media Coordinator der Meininger Hotels), Tobias (Trainee) und auch Ned sind super liebe Menschen und Alex und ich verstanden uns sehr gut mit allen. Ich habe den Abend sehr genossen, da es immer ein ganz anderes Erlebnis ist, mit Bloggern zusammen zu sitzen und zu quatschen, als mit Freunden. Das sind Leute, die dich verstehen und mit denen du dich austauschen kannst. Das Kochen hat ebenfalls super viel Spaß gemacht und wir hatten alle sehr viel zu lachen! Alles in allem danke ich ganz herzlich Marène, dass sie genau diese Konstellation aus Bloggern ausgesucht hat, da es alles sehr gut passte! Im Folgenden zeige ich euch ein paar Impressionen des Abends.

Kochen im Meininger Hotel Amsterdam

Amsterdam Salat

Amsterdam Kochen

Amsterdam Kochen

Amsterdam Kochen Salat

Amsterdam Gemüse

Es war ein schöner Abend mit leckerem Essen und tollen Gesprächen. Tobi und ich waren nur etwas traurig, dass es keinen Nachtisch gab, weil die Gästeküchen leider nicht über Handrührgeräte verfügen und man daher auch kein eignetes Rezept finden konnte. Da wollten wir uns auch noch was einfallen lassen.. 🙂

Am nächsten Tag besuchten wir natürlich das IAMsterdam-Zeichen. Das Treiben drum herum zu beobachten macht fast mehr Spaß, als selber Fotos von sich zu machen. Außerdem fuhren wir noch zum wunderschönen Vondelpark und drehten ein paar Runden. Noch ein Vorteil des Fahrrads: Wir konnten schnell uns den kompletten Park ansehen.

Danach fuhren wir wie schon erwähnt nochmal zu Dr. Blend und schauten uns das Schmalste Haus der Welt an, das man in Amsterdam bestaunen kann. Es ist wirklich nur so breit wie eine Tür. Wer lebt dort drin?

Amsterdam IAMsterdam

Amsterdam

Amsterdam Vondelpark

Amsterdam Vondelpark

Amsterdam

Leider ging es dann auch schon wieder zurück nach Deutschland. Das Wochenende hätte gern noch länger dauern können.
Ich hoffe, euch haben meine Amsterdam-Eindrücke gefallen und ihr seid nicht zu erschlagen von den ganzen Bildern und Texten.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Meininger Hotels*, dass sie mir so ein schönes Wochenende in Amsterdam ermöglicht habt. Amsterdam, wir sehen uns bald wieder!

Liebe Grüße
Laura

* Die Unterkunft und der Flug wurden mir gesponsort. Meine Meinung bleibt natürlich trotzdem meine eigene.

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Laura

Ich bin 25, aus Berlin & Hamburg. TRYTRYTRY steht für neues ausprobieren, an seine Grenzen gehen und nicht aufgeben, auch wenn man einmal hinfällt. Hier wird über die Themen Food, DIY, Travel, Gebärdensprache, Bücher und das schöne Leben gebloggt..

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    11 KOMMENTARE

  • Christine 19. Oktober 2015 Antworten

    Also ich kann das gut verstehen. Wir hatten vor ein paar Jahren mal einen Trip nach Amsterdam geplant und dann wurde meine Schwester kurz vorher so krank, dass wir nicht fliegen konnten. Also haben wir abgesagt und seitdem nicht wiederholt... also es kann wohl doch ganz schön schwer sein mal nach Amsterdam zu kommen! 😉

  • thi 19. Oktober 2015 Antworten

    oh wow
    ich habe auch wieder lust auf amsterdam!!!
    vor 3 jahren gab es noch nicht diese tolle jutebeutel <3

  • Julia 19. Oktober 2015 Antworten

    Toller Artikel und schön, dass du Dr. Blend probiert hast und es dir gefallen hat! Die Fotos sind klasse geworden, sieht nach einem schönen Trip aus. LG Julia

  • Rebecca 19. Oktober 2015 Antworten

    Liebe Laura

    Was für schöne Bilder! Ich war auch noch nie in Amsterdam. Irgendwie sind wir dann immer in andere Städte gelandet, obwohl alle davon schwärmen.
    Danke für deinen Bericht!

    • Laura 19. Oktober 2015 Antworten

      Dann musst du da unbedingt hin! 🙂

  • Ghost 19. Oktober 2015 Antworten

    Ich war auch noch nie in Amsterdam. Eine Schande. Aber vielleicht ist es ja bald mal soweit. Dass dir Reise und Unterkunft gesponsored wurden ist ja super cool. Freut mich sehr für dich!

    Ghost

    • Laura 19. Oktober 2015 Antworten

      Danke 🙂

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