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Unser Weihnachtsmenü 2015

Unser Weihnachtsmenü 2015
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Der Countdown läuft. Nicht mal mehr eine Woche, dann ist schon Weihnachten. Die Zeit ist wirklich einfach nur gerast. Ich habe mich einmal umgedreht und schon war es so weit! Schon seit zwei Jahren nehme ich mir vor, euch mein Weihnachtsmenü zu zeigen. Zwar generell sehr viele Sachen auf meiner Liste, die ich noch nie gemacht habe, dennoch konnte ich diesen Punkt für dieses Jahr erfüllen.

Der Countdown läuft. Nicht mal mehr eine Woche, dann ist schon Weihnachten. Die Zeit ist wirklich einfach nur gerast. Ich habe mich einmal umgedreht und schon war es so weit! Schon seit zwei Jahren nehme ich mir vor, euch mein Weihnachtsmenü zu zeigen. Zwar generell sehr viele Sachen auf meiner Liste, die ich noch nie gemacht habe, dennoch konnte ich diesen Punkt für dieses Jahr erfüllen. Ehrlich gesagt hatte ich mich bis vor kurzem auch immer ein wenig davor gescheut, so einen Post vorzubereiten. Es ist nun einfach mal aufwendig, sowas zu machen. Du musst ein ganzes Menü vorkochen. Das heißt, irgendwann musst du das Menü dann nochmal kochen! Ich weiß, ich jammere hier auf einem ganz hohen Niveau.

Ich habe mir nämlich überlegt, dass das Menü relativ einfach gehalten werden soll, da es ja nun schon relativ kurzfristig online geht. All die Zutaten und die Zubereitung sind relativ einfach gehalten und trotzdem schmecken sie natürlich gut und haben gleichzeitig auch eine kleine Besonderheit inne. Falls ihr also wirklich vorhabt, dieses Menü nach zu kochen, würde mich das wirklich riesig freuen (auch gern mit Fotos)!

Ich gebe zu, an ein alternatives Weihnachtsmenü musste ich mich erst gewöhnen. Bei uns gibt es eigentlich immer ein ganz klassisches Weihnachtsessen. Selbstgemachte Klöße, Rotkohl und natürlich der Braten! Dieses Essen schmeckt wunderbar, keine Frage. Zudem erinnert es mich auch sehr an meine Kindheit und an die Tradition, die wir an Weihnachten pflegen sollten. Trotzdem gibt es auch noch viele andere leckere Menüs, die man ausprobieren sollte und die ich für euch auch ausprobiert habe.


Unser Weihnachtsmenü 2015

Zutaten:
1 Pk Feldsalat
1 Orange
1/2 Granatapfel
20g Pinienkerne
2TL Senf
4 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
Olivenöl
Den Feldsalat waschen und auf einem Teller garnieren.

Die Orange halbieren. Die eine Hälfte schälen und klein schneiden. Auf dem Salat verteilen. Die andere Hälfte beiseitelegen.

Eine Schüssel mit Wasser füllen. Den Granatapfel in die Schüssel legen. Unterwasser den Granatapfel halbieren und die Kerne lösen. So verhindert ihr, dass der Granatapfel spritzt. Ebenfalls auf dem Salat verteilen.

Etwas Olivenäl in eine Pfanne geben und erhitzen. Die Pinienkerne dazu geben und leicht bräunlich anbraten. Ebenfalls auf dem Salat verteilen.

Für das Dressing die andere Hälfte der Orange ausdrücken. Den Saft mit Senf, Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen. Über den Salat gießen und servieren. Fertig!


Unser Weihnachtsmenü 2015

Ihr seht, der Salat ist sehr schnell gemacht und man benötigt nicht viele Zutaten. Zudem man ich süße Komponenten im Salat sehr gerne. Sie heben sich ab von den Standardzutaten Tomate und Gurke und schön farbenfroh sieht es zudem auch noch aus. Die Pinienkerne bilden dazu den Kontrast und sorgen auch noch für den knackigen Part. Früher war ich sehr misstrauisch gegenüber Obst im Salat. Außer in einem Obstsalat konnte ich mir nicht vorstellen, dass das schmecken soll. Als ich dann das erste Mal Erdbeeren im Salat probierte, hat mir das so gut geschmeckt, dass ich nun immer nach neuen Früchten suche, die man ebenfalls im Salat verwenden kann.

Kommen wir nun zur Hauptspeise. Wie ihr ja wissen, mag ich Klöße mit Rotkohl und einem Braten sehr gerne. Umso verwunderlicher ist es da, dass in meinem diesjährigen Weihnachtsmenü nicht ein einziges dieser Komponenten enthalten ist. Na gut, Rosenkohl gab es auch schon sehr oft an Weihnachten und es ist für mich einfach das absolute Weihnachtsgemüse. Deshalb musste das unbedingt mit rein. Normalerweise koche ich den Rosenkohl und esse ihn mit Muskatnuss. Dieses Jahr werde ich ihn allerdings karamellisieren und anbraten. Zudem mag ich Süßkartoffeln sehr und habe sie nun das erste Mal als Püree probiert. Das ganze Rezept zeige ich euch nun jetzt:

Unser Weihnachtsmenü 2015

Zutaten:
3 Süßkartoffeln
4 EL Milch
400g Rosenkohl
1 EL Puderzucker
1 EL Honig
6 Streifen Speck
6 Putenmedallions
3 EL Senf
Salz und Pfeffer
Rosmarinzweige
3 kleine Zwiebeln
200g Sahne
Öl
Für das Püree die Süßkartoffeln schälen und klein schneiden. Wasser in einem Topf erwärmen. Die Süßkartoffeln im Topf weich kochen. Anschließend das Wasser abgießen. Etwas vom Wasser übrig lassen. Zusammen mit den Süßkartoffeln mit einem Mixer pürieren. Die Milch dazu geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Rosenkohl putzen und die schlechten Blätter abzupfen. Wasser in einem Topf erwärmen. Den Rosenkohl etwas 4 Min im kochenden Wasser blanchieren. Etwas Rama Braten wie die Profis Original in eine Pfanne gießen und den Rosenkohl darin anbraten. Puderzucker und Honig dazu geben und mit dem Rosenkohl vermischen. Kurz karamellisieren lassen und mit Salz abschmecken. Wenn ihr Rosenkohl nicht mögt, könnt ihr ihn auch durch Bohnen ersetzen. Die Verfahrensweise bleibt gleich.

Die Putenmedallions mit Pfeffer und Salz beidseitig würzen. Mit Senf bestreichen und mit Speck umwickeln. In eine Pfanne etwas Öl gießen und die Putenmedallions darin leicht anbraten. In eine Auflaufform die Rosmarinzweige verteilen. Die Putenmedallions darauf legen und für 6 Min bei 140°C (Umluft) im Ofen durchziehen lassen.

Für die Soße Zwiebeln klein schneiden und im Bratfett anbraten. Anschließend Sahne mit Kräutern würzen und zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. Einen Rosmarinzweig dazu geben und leicht köcheln lassen. Den Zwei und die Zwiebeln anschließend entfernen.

Alles auf einem Teller garnieren. Fertig!

Unser Weihnachtsmenü 2015

Manche Leute mögen kein Rosenkohl, was ich absolut nicht verstehen kann. Falls du dazu auch gehören solltest, empfehle ich dir, wie oben schon beschrieben, den Rosenkohl durch Bohnen zu ersetzen. Die Verfahrensweise ist dieselbe und auch Bohnen passen sehr gut zu dem Rezept. Ihr seht also, es gibt auch sehr ausgefallene Alternativen zu Rotkohl und Klößen. Außerdem finde ich, dass der Hauptgang ein ziemlicher Hingucker und gleichzeitig sehr einfach zuzubereiten ist.

Na, könnt ihr noch? Keine Angst, endlich kommen wir zum schönsten Teil des Menüs. Dem Nachtisch! Während das Hauptmenü ja ein Gebiet ist, auf dem ich mich nicht so oft bewege, ist der Nachtisch dafür ein Heimspiel. Ich habe als Basis das Rezept vom klassischen Tiramisu genommen, das ich bereits auf dem Blog einmal gezeigt hatte. Das Rezept habe ich dann weihnachtlich angepasst. Den Kakao habe ich durch Zimt ersetzt und den Biskuit durch Spekulatius. Kaffee habe ich ebenfalls weggelassen und den Spekulatius dafür in Saft eines Granatapfels getaucht. Ja, es war so lecker, wie es sich jetzt für euch anhört. Das vollständige Rezept zeige ich euch jetzt:

Unser Weihnachtsmenü 2015

Zutaten:
200 g Mascarpone
200 g Schlagsahne
100 g Zucker
1 PK Sahnesteif
1/2 Granatapfel
6 Spekulatiuskekse
Zimt
Die Sahne in eine Schüssel geben und zusammen mit dem Sahnesteif und dem Zucker steif schlagen.

Eine Schüssel mit Wasser füllen. Den Granatapfel in die Schüssel legen. Unterwasser den Granatapfel halbieren und einen Teil der Kerne lösen. So verhindert ihr, dass der Granatapfel spritzt. Den anderen Teil über einem Glas ausdrücken, sodass ihr den Saft des Granatapfels erhaltet.

Die Spekulatiuskekse in eine Tüte füllen und mit einem Nudelholz zerbröseln.

Nun die einzelnen Komponenten in Schichten in ein Glas füllen. Zuerst die Creme, dann die Granatapfelkerne mit etwas Saft darüber streuen und gießen. Danach wieder eine Schicht Creme darauf verteilen. Die Spekulatiuskekse auf der zweiten Schicht verteilen. Danach eine letzte Schicht Creme auf die Kekskrümel legen. Granatapfelkerne auf der Creme verteilen, genauso wie Kekskrümel und Zimt. Fertig!

Unser Weihnachtsmenü 2015

Ein Schichtdessert ist immer eine gute Wahl, wenn man ein leichtes und schnelles Dessert sucht. Das kann man super vorbereiten und dann im Kühlschrank lagern, bis man es servieren möchte. Ebenfalls ist es super wandelbar. Du kannst beispielsweise die Granatäpfel durch Orangen oder Mandarinen ersetzen. Das schmeckt sicher auch sehr lecker!

Das ist nun also unser Menü für 2015. Ich finde, es ist sehr gut geworden. Mal sehen, ob das die anderen auch so sehen. Schließlich muss ich das in ein paar Tagen nochmal zaubern! Ihr seht aber, dass ihr nicht immer einen Braten für 24h im Ofen wenden und mit Soße begießen müsst. Es geht auch sehr gut mit einem Rezept zum Braten und die Gäste werden es sicher auch sehr gut finden. Ich kann mir die Rezepte sehr gut für Studenten vorstellen, die gerne mal ihre Eltern zum Weihnachtsessen einladen möchten und der Mama etwas Arbeit und Stress abnehmen wollen.

Wie sieht euer Weihnachtsmenü für dieses Jahr aus?

Bis dann. Eure Laura

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13 Kommentare

  • Antworten
    Susanne
    31. Mai 2016 um 14:03

    Na prima, liebe Laura. Jetzt hast du es geschafft, dass ich Hunger bekommen habe. Und zwar auf genau dieses Menü! 🙂
    Ich glaube, Weihnachten 2016 weiß ich jetzt schon, was ich mache 😉 Danke!

  • Antworten
    Aska
    25. Dezember 2015 um 16:12

    Dein bzw. euer Weihnachtsmenue sieht richtig lecker aus.

    Bei mir wird bzw. ist es eher normal. Morgens Grießbrei mit Obstmus, Mittags Gemüsepfanne mit Reis. Nur abends gibt es halt mal was anderes. Gestern und heute Ofenkäse, da ich einfach keine Lust auf Kartoffelsalat hatte. Und morgen gibt es dann Raclette. Dafür muss ich noch meine Bratlinge zubereiten. Denn der Rest der "Feiergesellschaft" ist fleischessend. Da habe ich als Vegetarier es etwas schwieriger. Nur soll meine Freundin nicht für mich ne "Extrawurst" braten. Ich werd mir einfach Bratlinge machen, nen Teil einfrieren und nen Teil mitnehmen. Champignons und meinen laktosefreien Quark nehme ich auch selber mit. Restliches Gemüse und Käse kommt von ihr.

    Sie sind es schon gewohnt und mittlerweile gibt es auch keine schiefen Blicke mehr.

  • Antworten
    Christine
    23. Dezember 2015 um 9:46

    Wow! Das sieht ja richtig edel aus!
    Bei uns gibt es relativ normales Essen. Meine Oma kocht immer für uns und wir finden, dass sie nicht so viel Stress machen muss, wie in den letzten Jahren. Sie arbeitet ja auch noch ganz normal (ich habe eine junge Oma) und muss ja dann nicht diejenige sein, die am 24ten total fertig am Tisch sitzt. Helfen lässt sie sich nämlich einfach gaaar nicht. 😉

    • Antworten
      Laura
      23. Dezember 2015 um 14:59

      Normal muss ja nicht schlecht sein! Schmeckt sicher auch super!

  • Antworten
    Jana
    22. Dezember 2015 um 19:51

    Das Menü sieht so lecker und stimmig aus.
    Feldsalat lieeebe ich ja total! Mit Speck ist das auch total lecker. Fruchtige Komponenten habe ich noch nie dazu probiert.
    Rosenkohl ist in der Hauptspeise nichts für mich, dafür könnte mein Papa sich daran satt essen 😀 Aber Putenmedaillons im Speckmantel - Hammer! Und der Nachtisch runder alles mit Granatapfel ab 😉
    Bei uns gibt es Hochzeitssuppe zur Vorspeise. Danach Schweineländchen mit Knödel und Gemüse. Und zum Nachtisch selbstgemachtes Apfel-Zimt-Eis, Schokomousse und Weinschaumsauce <3 Ich freu mich schon total drauf 🙂
    Wünsche dir auf jeden Fall schon mal Frohe Weihnachten <3

    • Antworten
      Laura
      23. Dezember 2015 um 14:58

      Das klingt aber auch sehr lecker! Vielleicht sollte ich mir das für nächstes Jahr merken 🙂

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